Ehe auf Zeit

Frauen, wie geht's? (Ausgabe IV/2007)


Der iranische Innenminister und Geistliche Pur-Muhammedi will die islamische Tradition der Zeitehe fördern. Zeitehen können für mindestens 60 Minuten und bis zu maximal 99 Jahren geschlossen werden. Mit der Zeitehe will Pur-Muhammedi die zunehmende Prostitution bekämpfen und voreheliche sexuelle Beziehungen legitimieren. Kritik äußerte die Frauenfraktion: Männer könnten sich so nach kurzer Zeit problemlos von ihren Frauen trennen, die dann allein mit den Kindern zurückblieben.



Ähnliche Artikel

Schuld (Die Welt von morgen)

Scheidung per SMS

Eine Kurznachricht aus Saudi-Arabien

mehr


Innenleben. Ein Heft über Gefühle (Thema: Gefühle)

Nur die Papiere zählen

Der österreichische Staat macht es Menschen schwer, mit einem Partner aus dem Ausland zusammenzuleben. Zwei Betroffene erzählen

mehr


Iraner erzählen von Iran (Thema: Iran)

„Ich arbeite für die Wahrheit“

ein Interview mit Mahmud Doulatabadi

Ein Gespräch mit dem Schriftsteller über den neuen Präsidenten Rohani, ersehnte politische Reformen und das Ringen um Freiheit

mehr


Was vom Krieg übrig bleibt (Thema: Krieg)

Der Marsch durch die Institutionen

von Shin Heisoo

Wie die „Trostfrauen“ um ihr Recht auf Anerkennung und Entschädigung kämpfen

mehr


Frauen, wie geht's? (Was anderswo ganz anders ist)

Wo Jugendliche im Iran flirten

von Pedram Sadough

Jugendliche im Iran lernen sich vor allem im Stau kennen

mehr


Iraner erzählen von Iran (Thema: Iran)

„Angst vor dem Einfluss der Kunst“

ein Gespräch mit Parvaz Homay

Der Sänger und Dichter Parvaz Homay erzählt, warum er klassische iranische Musik mit zeitgenössischen Texten versieht und wie es ist, mit westlichen Musikern zu spielen

mehr