Ohne Minen

Was bleibt? (Ausgabe I/2016)


Mosambik ist minenfrei. Mehr als zwanzig Jahre brauchten internationale Organisationen, um die 171.000 bekannten Landminen zu entfernen. Vor allem der Norden des afrikanischen Landes war betroffen, in dem nun der Aufbau einer Infrastruktur möglich ist. Nicht nur Menschen wurden für die Räumarbeiten eingesetzt – auch speziell ausgebildete Ratten halfen, die Minen zu finden. Landminen wurden in Mosambik vor allem während des Unabhängigkeitskriegs (1964–1974) und des Bürgerkriegs (1977–1992) eingesetzt.



Ähnliche Artikel

Ich und die Technik (Thema: Technik )

Ausspähen und töten

von Anita Gohdes

Wie die syrische Regierung mit digitalen Medien gegen die eigene Bevölkerung vorgeht

mehr


Das ärmste Land, das reichste Land (Thema: Ungleichheit)

Unregierbar

von Josué Kanabo

Warum der schwache Staat eines der größten Probleme des Landes ist

mehr


Inseln. Von Albträumen und Sehnsüchten (Kulturort)

Ein Bahnhof in Wuhan

von Wang Dandan

Die Millionenmetropole Wuhan gilt als das Logistikzentrum Zentralchinas. Seit 2009 besitzt die Stadt einen der größten Bahnhöfe des Landes 

mehr


Une Grande Nation (Bücher)

Ein heller Nachmittag in Zeiten von Finsternis

von Stephanie von Hayek

Der Debütroman von Anuk Arudpragasam erzählt von den Bürgerkriegswirren Sri Lankas 

mehr


Im Dorf. Auf der Suche nach einem besseren Leben (Wie ich wurde, was ich bin)

Tanz mit dem Trauma

von Nandita Dinesh

Warum es eine junge indische Theatermacherin in die Krisengebiete der Welt trieb – und wieder zurück nach Hause

mehr


Treffen sich zwei. Westen und Islam (Bücher)

Kriegsspiele

Sigrid Löffler

In seinem Romandebüt zeigt der libanesisch-kanadische Autor Rawi Hage den Zerfall einer Gesellschaft im Bürgerkrieg anhand der Verrohung zweier Jungen

mehr