Argentinien: Investoren machen sich vom Acker

Im Dorf. Auf der Suche nach einem besseren Leben (Ausgabe II/2012)


Ausländer dürfen in Argentinien nur noch begrenzt Land kaufen. Damit will die Regierung allzu gierigen Investoren Grenzen setzen. Sie sollen in Zukunft höchstens 15 Prozent der Gesamtfläche Argentiniens besitzen. Jeder zehnte Hektar Ackerland ist nach Angaben der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) bereits in ausländischer Hand. Gründe dafür sind der weltweite Agrarboom sowie die guten Böden und reichen Wasservorkommen des Landes. Kurz bevor das Gesetz verabschiedet wurde, hatte sich ein chinesisches Staatsunternehmen 23.000 Hektar geschnappt.



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