Zurückgekehrt

Ganz oben. Die nordischen Länder (Ausgabe I/2008)


Rozalina Laskova (25) hat sich für Bulgarien entschieden. Das ist nicht selbstverständlich, denn seit 1989 haben 800.000 gut ausgebildete Bulgaren ihre Heimat verlassen, etwa zehn Prozent bei einer Bevölkerungszahl von 7,7 Millionen. Laskova jedoch ist nach ihrem Jurastudium in Berlin wieder in ihre Heimat zurückgekehrt: „Motivierte Leute mit Auslandserfahrung können hier sehr leicht eine Berufskarriere starten und gleichzeitig die Europäisierung des Landes mitgestalten“, erzählt sie begeistert. Laskova koordiniert in Sofia ein EU-Programm zur Verwaltungsreform.



Ähnliche Artikel

Was vom Krieg übrig bleibt (Hochschule)

„Polizisten auf dem Balkan“

Anton Sterbling

Ein interdisziplinäres Forschungsprojekt untersucht, wie es um die Behörden und Polizeistrukturen in Südosteuropa steht: Interview mit Professor Sterbling

mehr


Körper (Bücher)

Bulgarien nach 1989

In Bulgarien kam es nach 1989 in Kultur und Kulturpolitik zu einem Wandel. Doch dieser lief langsamer ab als der Transformationsprozess in Politik und Wirtschaf... mehr


Erde, wie geht's? (Was anderswo ganz anders ist)

Feuerläufer

von Samuel Finzi

Eine der ältesten bulgarischen Riten ist das Nestinarstvo, das Feuerlaufen. Frauen und Männer – die Nestinari – laufen tatsächlich auf glühenden Kohlen.

mehr


Beweg dich. Ein Heft über Sport (Ein Haus in:)

Studierzimmer

30.000 Studenten in 60 heruntergekommenen Plattenbauten aus den 1970er-Jahren am Stadtrand von Sofia: Das ist „Studentski Grad“, Sofias 16. Bezirk. Europas größ... mehr


Menschen von morgen (Kulturprogramme)

Unsichtbare Schätze

Christine Müller

Die UNESCO schützt nun auch immaterielles Kulturerbe. Eine Auswahl

mehr


Unterwegs. Wie wir reisen (Fokus)

Ein Häuschen am Schwarzen Meer

Ivaylo Ditchev

Alle kaufen Immobilien in Bulgarien außer den Menschen, die dort leben

mehr