Ist der Journalismus heute zu emotional, Herr Yogeshwar?

von Ranga Yogeshwar

Tabu (Ausgabe I/2021)

-

Der Moderator Ranga Yogeshwar. Foto: www.yogeshwar.de


Das liegt auch daran, dass es dem Journalismus finanziell an den Kragen geht. In Redaktionen herrscht eine ungemeine Nervosität.

Deshalb läuft man den sozialen Medien hinterher – und allem, was Aufmerksamkeit verspricht. Am besten lässt sich das an den Talkshows erkennen: Dort geht es ja nicht mehr um stichhaltige Debatten, sondern nur um das Theater.

Der Tumult kreiert die Illusion, dass es um etwas Wichtiges geht. Die Inhalte bleiben so aber auf der Strecke.



Ähnliche Artikel

Freie Zeit. Was Menschen tun, wenn sie nichts zu tun haben (Forum)

„Unserem Land eine starke Stimme geben“

von Erik Bettermann

Die Zukunft des Auslandsfernsehens

mehr


Neuland (Weltreport)

Staat gegen Presse

von Semra Pelek

In der Türkei werden unabhängige Medien unter staatliche Verwaltung gestellt und Journalisten entlassen oder eingesperrt. Ein Bericht aus Istanbul 

mehr


Schuld (Thema: Schuld)

Rachefantasien

von Steve Choe

In Südkorea boomen Filme, die von Vergeltung erzählen. Warum sind die „Revenge Movies“ so populär?

mehr


Breaking News (Thema: Medien )

„Die Presse ist das Rückenmark unserer Demokratie“

ein Gespräch mit Ranga Yogeshwar

Ohne einen gesunden Journalismus können Gesellschaften nicht funktionieren, sagt der Journalist

mehr


High. Ein Heft über Eliten (Thema: Eliten )

Ohne Rat und Tat

von Armen Avanessian

Früher haben sich die Intellektuellen gesellschaftlich engagiert. In der heutigen Medienwelt bleibt ihre Kritik wirkungslos

mehr


Good Morning America. Ein Land wacht auf (Praxis)

„Google bedroht unsere Freiheit nicht“

von Andrew Keen

Wie verändert Google die Welt?

mehr