Jenny Friedrich-Freksa



Jenny Friedrich-Freksa, geboren 1974 in Berlin, studierte Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation an der Hochschule der Künste Berlin. Nach Auslandsaufenthalten in Paris, Genf und Rom arbeitete sie mehrere Jahre für die Süddeutsche Zeitung in München. Seit 2005 ist sie Chefredakteurin der Zeitschrift KULTURAUSTAUSCH in Berlin.

 

Artikel des Autors/ der Autorin

Editorial

Ausgabe I/2007, Was vom Krieg übrig bleibt

Für die meisten von uns sind Kriege weit weg. Vordergründig zumindest. Sie geschehen an fernen Orten, im Irak, in Afghanistan oder im Kongo. Sie liegen weit zur... mehr


Editorial

Ausgabe II/2007, Unterwegs. Wie wir reisen

Wir suchen woanders, was wir zu Hause nicht finden. Sagt der Philosoph Alain de Botton. Nur drei bis fünf Prozent aller Menschen weltweit fahren jemals in ihrem... mehr


Editorial

Ausgabe III/2007, Toleranz und ihre Grenzen

Das Vokabular zum Thema ist alt. Verbraucht in unzähligen öffentlichen Debatten, Kommentaren und Symposien über Toleranz. Es ist unmöglich geworden, Begriffe wi... mehr


Editorial

Ausgabe IV/2007, Frauen, wie geht's?

Lassen Sie mich zu Beginn unseres Frauenhefts einen Mann zitieren: „Alle Frauen sind Meister des geflüsterten Wunschzettels“. Das ist von Heinz Rühmann. Hübsch,... mehr


Editorial

Ausgabe I/2008, Ganz oben. Die nordischen Länder

Das Leben kann so schön sein: Um vier Uhr nachmittags verlassen Sie das Büro (Dänemark), zu Hause warten Ihre klugen Kinder, die Spaß in der Schule hatten (Finn... mehr


Editorial

Ausgabe II/2008, Heiße Zeiten. Wie uns das Klima verändert

Morgen ist es immer anders als heute. Die Erde hat schon oft große Klimaveränderungen durchlaufen, sagen Skeptiker des Klimawandels und meinen: Was uns bevorste... mehr


Editorial

Ausgabe III/2008, Wir haben die Wahl. Von neuen und alten Demokratien

Wählen ist so unübersichtlich. Ob in der Lebensgestaltung, beim Einkaufen oder auf dem Wahlzettel: überall zu viel Auswahl oder das falsche Angebot. Ständig müs... mehr


Editorial

Ausgabe IV/2008, Atatürks Erben. Die Türkei im Aufbruch

„Gibt es in der Türkei Muslime?“, wurde Yousef Alsharif, Mitarbeiter des Al-Dschasira-Büros in Ankara, kürzlich bei einem Besuch in Jordanien gefragt. In der Tü... mehr


Ethik und Wirtschaft

Ausgabe I/2009, Menschen von morgen

Die Idee war gut: Im September 2008, kurz vor Ausbruch der Finanzkrise, lud das Goethe-Institut Kopenhagen zusammen mit der Copenhagen Business School zu einer ... mehr


Editorial

Ausgabe I/2009, Menschen von morgen

Das Beste an der Jugend findet im Geheimen statt“, schreibt der ukrainische Schriftsteller Juri Andruchowytsch in diesem Heft. Recht hat er! Der amerikanische P... mehr


Editorial

Ausgabe II/2009, Treffen sich zwei. Westen und Islam

Lassen Sie uns reden, über Verbindendes und Trennendes zwischen „dem Westen“ und „dem Islam“. Auch wenn wir wissen, dass es diese beiden Kulturgemeinschaften so... mehr


Editorial

Ausgabe III/2009, Good Morning America. Ein Land wacht auf

Gab es einen Moment, an dem die Amerikaner beschlossen, die Welt zu führen? Nein. Im Ersten Weltkrieg wurden sie gerufen und kamen. In den Zweiten Weltkrieg tra... mehr


Editorial

Ausgabe IV/200, Freie Zeit. Was Menschen tun, wenn sie nichts zu tun haben

Auf ein Pferd steigen. Ein Buch lesen. Tanzen. Es gibt viele schöne Dinge, die Menschen tun, wenn sie nicht arbeiten müssen. Freizeit ist aber viel mehr als Nic... mehr


Editorial

Ausgabe I/2010, Großbritannien

„Does Britannia, when she sleeps, dream?“, fragt Thomas Pynchon in seinem Roman „Mason & Dixon“. In diesem Buch reisen zwei Landvermesser der Royal Society im J... mehr


Editorial

Ausgabe II/2010, Körper

Der stärkste Muskel ist das Herz. Jeden Tag zieht es sich mehr als 100.000 Mal zusammen und pumpt über 12.000 Liter Blut durch den Körper. Manche Menschen glaub... mehr


Editorial

Ausgabe III/2010, e-volution. Wie uns die digitale Welt verändert

Chinesische Amateurfilmer wissen, wie man die Zensur im Internet umgehen kann. Anstatt Botschaften in Texten zu übermitteln, die nach verdächtigen Wörtern (Tibe... mehr


Editorial

Ausgabe IV/2010, Das Deutsche in der Welt

Es muss nicht immer Hitler sein. Wenn man heute verreist und erzählt, dass man aus Deutschland kommt, fällt den Menschen nicht mehr zwangsläufig das Dritte Reic... mehr


Attention, please

Ausgabe IV/2010, Das Deutsche in der Welt

In Besuchsprogrammen für Journalisten stellen Staaten ihre Vorzüge dar: Wie sich Dänemark und Deutschland präsentieren

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Was in uns wirkt

Ausgabe I/2011, Weniger ist mehr. Über das Wachstum und seine Grenzen

Karl-Markus Gauß reist durch Europa und erzählt von Außenseitern der Kulturgeschichte

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Editorial

Ausgabe I/2011, Weniger ist mehr. Über das Wachstum und seine Grenzen

Weniger ist mehr. Das klingt nach Sparen, vernünftig sein. Nachhaltigkeit und so. Es klingt auch nach einer übersichtlicheren Welt, in der man sich nicht mit so... mehr


Editorial

Ausgabe II+III/2011, What? Wie wir fremde Sprachen übersetzen

So wenig, wie man einen anderen Menschen in seiner Gesamtheit erfassen kann, so wenig kann man eine andere Sprache und ihre Kultur vollständig begreifen. Aber m... mehr


Editorial

Ausgab, Zweifeln ist menschlich. Aufklärung im 21. Jahrhundert

Wer bin ich? Was tue ich? Und ist das gut? Schon lange erforschen Menschen ihr Bewusstsein. „Erkenne dich selbst“, soll über dem Tempel des Orakels von Delphi g... mehr


Editorial

Ausgabe I/2012, Geht doch! Ein Männerheft

 

 

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Gefühl und Verstand

Ausgabe II/2012, Im Dorf. Auf der Suche nach einem besseren Leben

Was das Jaipur Literaturfestival über die politische Kultur Indiens erzählt

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Editorial

Ausgabe II/2012, Im Dorf. Auf der Suche nach einem besseren Leben

In einem Dorf zu leben, heißt, in der Erde zu wühlen, morgens Hähne krächzen zu hören und nachts die Sterne zu sehen. Es kann bedeuten, ständig von den Nachbarn... mehr


Editorial

Ausgabe III/2012, Am Mittelmeer. Menschen auf neuen Wegen

Es gibt die großen Ozeane, und es gibt Nebenmeere. Das Mittelmeer ist ein Nebenmeer. Und doch ist es zurzeit Hauptschauplatz gewaltiger Umbrüche: An seinen süd... mehr


Editorial

Ausgabe IV/2012, Vom Sterben. Ein Heft über Leben und Tod

Das Leben ist endlich – eine ebenso simple wie grausame Wahrheit. Kurz vor ihrem Tod bereuen Menschen sehr häufig: dass sie nicht den Mut gehabt haben, ihr Lebe... mehr


Editorial

Ausgabe I/2013, Brasilien: alles drin

Sind die Brasilianer wirklich so attraktiv, wie alle immer sagen? Ja, findet der amerikanische Schriftsteller Joey Goebel. Spielen sie wirklich so gut Fußball?... mehr


Editorial

Ausgabe II/2013, Was machst du? Wie Menschen weltweit arbeiten

Es ist ungerecht: Die einen arbeiten zu viel und sind dauernd erschöpft. Die anderen haben keine oder zu wenig Arbeit und können deshalb oft nur eingeschränkt a... mehr


Ein Heft über Gefühle

Ausgabe III/2013, Innenleben. Ein Heft über Gefühle

Wir lieben und fürchten uns, wir sind neugierig, fröhlich, wütend oder traurig, manchmal fühlen wir uns schwach, dann wieder mutig. „Gefühle sind Wächter, die u... mehr


Editorial

Ausgabe IV/2013, Für Mutige. 18 Dinge, die die Welt verändern

Die Welt verändert sich ständig. Angeblich verdoppelt sich das Weltwissen inzwischen bereits alle fünf Jahre. Rasant wächst aber vor allem die Menge an Informat... mehr


Editorial

Ausgabe I/2014, Beweg dich. Ein Heft über Sport

Rudern, Reiten oder Rugby? Welche Sportarten wir lieben, liegt oft in der Familie, wird von Vätern, Müttern oder älteren Geschwistern an uns weitergegeben. Eine... mehr


Editorial

Ausgabe II/2014, Inseln. Von Albträumen und Sehnsüchten

Whispering Trees Island, die Insel mit dem schönsten Namen der Welt, ist ein Schnäppchen. Bereits für 42.000 Euro kann man dieses Fleckchen Erde, das in einem ... mehr


Editorial

Ausgabe III/2014, Iraner erzählen von Iran

„Jede dunkle Nacht hat ein helles Ende“, schrieb der persische Dichter Nizami Gandschawi im 12. Jahrhundert, dem „Goldenen Zeitalter“ des Iran. Wenn Sie mit ein... mehr


Editorial

Ausgabe IV/2014, Kauf ich. Ein Heft über Konsum

Der Brieföffner vom Großvater, das kleine Holztier aus einem fernen Land, unsere liebsten Fotos: Es gibt Dinge, die nur für uns allein einen Wert haben. Sie eri... mehr


Editorial

Ausgabe I/2015, High. Ein Heft über Eliten

Die digitale Elite trifft sich im Silicon Valley, die wichtigsten Banker in London und das politische Spitzenpersonal bei den G7-Gipfeln weltweit. Viele von ihn... mehr


Editorial

Ausgabe II/2015, Wir haben Zeit. Ein Heft über Langsamkeit

In der betriebsamen Hektik der Heftproduktion versuche ich, diese Zeilen über das Thema dieser Ausgabe – Langsamkeit – zu schreiben. Es ist sehr schwierig, sich... mehr


Editorial

Ausgabe III/2015, Russland

Seitdem die russische Führung im Frühjahr 2014 die Krim annektierte, hat sich das Verhältnis des größten Landes der Welt zum Rest der Welt gewandelt. Der einsti...
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Editorial

Ausgabe IV/2015, Ich und die Technik

Ich und die Technik, das meint heute vor allem: ich und mein Computer,
ich und mein Mobiltelefon, ich und das Internet. Wir alle benutzen täglich
digitale Ger... mehr


Editorial

Ausgabe I/2016, Was bleibt?

Irgendwo in sehr weiter Ferne liegen die kleinen und großen Dinge ?unserer Kindheit: die bunte Matratze im Gitterbettchen, der Grießbrei der Großmutter, in dem ...
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Editorial

Ausgabe II/2016, Neuland

Kaum ein Thema beschäftigt uns zurzeit so sehr wie die sechzig Millionen Menschen, die weltweit auf der Flucht sind. Es ist kein neues Thema: In den vergangenen... mehr


Feuer vor Lampedusa

Ausgabe III/2016, Das neue Italien

Gianfranco Rosis „Seefeuer“, Gewinnerfilm der diesjährigen Berlinale, kommt in die Kinos

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Editorial

Ausgabe III/2016, Das neue Italien

Italien ist das schönste Land der Welt. Die Italiener wissen das seit Langem, die meisten Menschen ahnen es – ich habe es verstanden, als ich einmal für ein paa... mehr


Editorial

Ausgabe IV/2016, Ich und alle anderen

Es ist eine wunderschöne Sache: selbst zu entscheiden, wie das eigene Leben aussehen soll. Mit welchen Menschen möchte man es verbringen? An welchem Ort wohnen,... mehr


Editorial

Ausgabe I/2017, Rausch

Je größer die echten Krisen, so scheint es, umso wichtiger werden Momente der Entspannung, Freude oder Abwesenheit. Je größer der Leistungsdruck moderner Gesellschaften oder der zermürbende Alltag all jener, für die jeder Tag ein Kampf ums Überleben ist, desto größer der Wunsch, der Ohnmacht zu entfliehen. Ein paar Bier, ein Joint oder eine Pille - und schon sieht die Realität ein bisschen angenehmer aus, oder anders gesagt: Schon rückt die Wirklichkeit etwas weiter weg. Ein Trinker sucht die Flucht, schreibt der schottische Schriftsteller John Burnside, nicht nur "aus ermüdender öffentlicher Rolle, sondern gleich aus dem ganzen weltlichen Reich, um in einem authentischen innerlichen, ekstatischen Zustand zu verweilen".

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Schöne neue Welt

Ausgabe II/2017, Breaking News

Die Zukunft der Großstädte in Afrika hängt davon ab, wie sie ihr Wachstum innovativ meistern können. Ein Besuch in Addis Abeba und Nairobi

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Editorial

Ausgabe II/2017, Breaking News

Früher funktionierten Medien sehr einfach: Es gab Sender und Empfänger. Die Sender schickten Botschaften, Nachrichten, Informationen. Die Empfänger lasen und hörten sie. Heute ist das anders: Mithilfe digitaler Technik und sozialer Netzwerke kann heute jeder Sender sein, Informationen vervielfältigen und seine Meinung einem großen Publikum mitteilen. Journalisten, die früher Ereignisse filterten und so entschieden, was in die Öffentlichkeit gelangte und was nicht, verlieren kommunikativen Einfluss. Gleichzeitig wird die freie Presse von autoritären Staatschefs massiv bedroht. In den USA schließt Donald Trump Medienvertreter von Presseterminen im Weißen Haus aus. In der Türkei sitzen über 150 Journalisten im Gefängnis, sogar ein Korrespondent der deutschen Zeitung Die Welt, Deniz Yücel, wurde in das Hochsicherheitsgefängnis von Silivri gesteckt, Präsident Erdogan nannte ihn einen „deutschen Spion“.

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Editorial

Ausgabe III/2017, Raum für Experimente

Je komplizierter die Welt, umso größer unsere Sehnsucht, sie durch sinnvolles Handeln zu verändern. Dabei mangelt es nicht an guten Ideen, aber an ihrer Umsetzung. Uns interessiert in diesem Heft die Frage, wovon es abhängt, ob Innovationen alltagstauglich werden, wann eine abstrakte Idee zum Pilotprojekt wird und ein Pilotprojekt zur Realität. Wie gelingen Erneuerungsprozesse und woran scheitern sie?

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Lass es Liebe sein

Ausgabe IV/2017, Une Grande Nation

Es gibt romantischere Plätze als ein Schlachthaus, um sich zu verlieben. Doch zwischen abgehängten Rinderhälften und toten Schweinen lernen sich vorsichtig die Fleischqualitätskontrolleurin Mária und ihr Chef Endre kennen. 

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Editorial

Ausgabe I/2018, Erde, wie geht's?

Stürme fegen über’s Land. Ist das schon Klimawandel oder einfach nur Wind? Schwer zu sagen. Andere Entwicklungen sind eindeutig, etwa das enorme Artensterben, das derzeit stattfindet: Tiere verschwinden. Überall auf der Welt und für immer. Vom Nördlichen Breitmaulnashorn gibt es noch genau drei Exemplare weltweit. Andere Tiere profitieren von wärmeren Temperaturen und fehlenden Feinden und breiten sich schnell und flächendeckend aus, wie die Rippenqualle aus den USA. Auch manche Pflanzen gedeihen hervorragend. Exportiert aus ihrer ursprünglichen Heimat und anderswo neu angesiedelt, sind sie eine Art Globalisierungsgewinner. So etwa die Australische Akazie, die heute in Südafrika heimischen Tieren und Pflanzen enorm schadet, indem sie mit ihrer mächtigen Krone weite Flächen komplett verschattet.

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Editorial

Ausgabe III+IV/2018, Das ärmste Land, das reichste Land

Vor wenigen Jahrzehnten noch zogen in Katar Beduinen mit ihren Tieren durch die Wüste. Heute ist das Emirat das reichste Land der Welt. Die Menschen leben in Villen und Hochhäusern. In Doha zeigt sich, was man mit viel Geld alles bauen kann: prestigeträchtige Sportstadien, prächtige Museen und Bibliotheken. Seinen Reichtum verdankt Katar riesigen Vorkommen an Erdöl und Erdgas. Der Herrscher des Landes, Scheich Tamim bin Hamad Al Thani, ist klug genug, sein Volk an diesem Vermögen teilhaben zu lassen. Wer einen katarischen Pass besitzt, dem geht es gut. Doch sind dies nur etwa zwölf Prozent der 2,8 Millionen Menschen, die tatsächlich in Katar leben.

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Editorial

Ausgabe I/2019, Oben

Auf einem Berg zu stehen, ist ein erhebendes Gefühl: Ganz nah die Wolken, unten das Tal, weit weg und klein. Menschen im Gebirge ist dieser Blick alltäglich. Ein bisschen abgeschnitten von der Welt wohnen sie in der Höhe, beschenkt mit der Schönheit der Natur, aber auch mit allen Herausforderungen, die diese mit sich bringt. 

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Editorial

Ausgabe II/2019, Schuld

Schuld. Dieses kurze Wort klingt so schwer, als laste alles Böse der Welt auf ihm. Es steht für eine Sache, die ein einzelner Mensch auf sich lädt, wenn er sich... mehr