Public Diplomacy

Renate Heugel, Ausgabe I/2011, Weniger ist mehr. Über das Wachstum und seine Grenzen



Wie wirkt sich die nationale Politik eines Landes auf ihre Public Diplomacy aus? Wo liegt die Grenze zwischen Kulturbeziehungen und Propaganda? Wann werden ethnische Gruppen zum Zielobjekt, wann zu Akteuren? In welchem Verhältnis steht Hard Power zu Soft Power? Diese und viele weitere Fragen erörtert der Sammelband von Kenneth A. Osgood und Brian C. Etheridge. Er vergleicht die Public Diplomacy der Niederlande, Spaniens, Irlands, Großbritanniens, Frankreichs und Deutschlands mit der der USA und analysiert die Möglichkeiten, auf die Amerikaner und die amerikanische Politik Einfluss zu nehmen. Untersucht wird auch die Bedeutung von über- und transnationalen Organisationen wie beispielsweise den Vereinten Nationen sowie von revolutionären Guerillas wie in El Salvador. Der zweite Teil richtet den Blick auf die USA und ihre Außenpolitik. Dabei rückt die Frage ins Zentrum, was die US-Regierung zur Zeit des Kalten Krieges unter Public Diplomacy verstand und wie sie diese umsetzte. Abschließend wird die Rolle des Internationalen Besucherprogramms, das seit 1949 mehr als 100.000 Personen einen Aufenthalt in den USA ermöglichte, erläutert.

The Unites States and Public Diplomacy. New Directions in Cultural and International History. Hrsg. von Kenneth A. Osgood und Brian C. Etheridge. Brill, Leiden, 2010. 380 Seiten.

 

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