Die größten Moscheen Indonesiens

Ausgabe II/2015, Wir haben Zeit. Ein Heft über Langsamkeit



1. Istiqlal-Moschee, Jakarta, 200.000 Plätze

2. Al-Akhbar-Moschee , Surabaya, 60.000 Plätze            

3. At-Tiin-Moschee, Jakarta Timur, 25.850 Pätze 

4. Moschee des Islamischen Zentrums, Jakarta Utara, 20.680 Plätze

5. Raya-Sumatera-Barat-Moschee, Padang, 20.000 Plätze

6. Dian-Al-Mahri-Moschee, Depok, 20.000 Plätze

7. Baitussyakur-Moschee, Batam, 19.000 Plätze

8. Al-Azhom-Moschee, Tangerang, 15.000 Plätze

9. Sabilal-Muhtadin-Moschee, Banjarmasin, 15.000 Plätze

10. Agung-Batam-Moschee, Batam, 15.000 Plätze

Istiqlal-Moschee

Seit 1978 für die Öffentlichkeit zugänglich, gilt die Istiqlal-Moschee in Jakarta als größte Moschee in Südostasien: Bis zu 200.000 Menschen finden in ihr Platz. Unter Federführung von Wahid Hasyim, dem ersten indonesischen Religionsminister, begannen die Planungen wenige Jahre nach der Unabhängigkeitserklärung 1945. Die Moschee wurde gestaltet von dem Architekten Frederich Silaban – einem Christen aus Nordsumatra.

Moschee des Islamischen Zentrums

Errichtet 2001, steht die Moschee des Islamischen Zentrums in Kramat Tunggak, Nordjakarta, das lange als einer der größten Rotlichtbezirke Asiens bekannt war. In dem Viertel, in dem viele arme Menschen lebten, kam es 1999 zu massiven Protesten der Bewohner, als der Staat auf Drängen religiöser Autoritäten begann, das Gebiet von Grund auf umzubauen und Bordelle zu schließen.

Al-Azhom-Moschee

In Tangerang, einer Millionenstadt in der Metropolregion um Jakarta, steht Al-Azhom-Moschee, bekannt für ihre dem Blau des Himmels nachempfundene Kuppel, die zu den größten weltweit zählt. In den Ecken des Gebäudes ragen vier Türme empor, welche die Säulen der islamischen Lehre (Schicksal, Moral, Gottesdienst, Gesetz) repräsentieren.

Zusammengestellt von Marcel Thee.

Er arbeitet für die englischsprachige Tageszeitung Jakarta Globe.

 

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