„Globale Eliten sprechen die gleiche Sprache“

Pankaj Mishra, Ausgabe I/2015, High. Ein Heft über Eliten



Weltweit werden Eliten sich immer ähnlicher. Wer ihre Codes nicht beherrscht, wird nicht gehört. Ein Gespräch mit Pankaj Mishra

Herr Mishra, Sie leben in London. In England hat das Klassenbewusstsein traditionell eine große Bedeutung gehabt. Spielt es heute noch eine Rolle für die britische Elite?
Nach dem Zweiten Weltkrieg gab es in Großbritannien einen großartigen Moment: Der Wohlfahrtsstaat brachte Schriftsteller, Intellektuelle und Politiker aus den untersten Klassen hervor: In den 1960er- und 1970er-Jahren kamen Premierminister ebenso wie Chefredakteure aus der Arbeiterklasse. Deren Nachfolger heute sind alles Absolventen von Eaton, Oxford und Cambridge. Die Bedeutung der Klassenzugehörigkeit hat ein grandioses Comeback erlebt, vor allem auf dem Rücken der New Economy. Die englische upper class war immer schon sehr reich, vor allem durch Landbesitz – dem Adel gehören große Teile Londons. Doch der Aufstieg Londons und der Anstieg der Grundstückspreise hat diese Aristokratie zurück in Machtpositionen befördert. Die alteingesessene Elite steht heute in einer Allianz mit Rupert Murdoch und der City of London, dem Finanzdistrikt. Eaton trifft Murdochs Nachrichtenimperum, News International, und Londons Finanzwelt in Canary Wharf.

Was genau verstehen Sie unter dem Begriff „Elite“?
Ich verbinde damit vor allem Technokratie: Eliten, die uns sagen, wie wir zu leben haben, Experten, die sich unsere Wirtschaftspolitik ausdenken, aber auch Intellektuelle und Medienschaffende, die eng mit diesen technokratischen Eliten zusammenarbeiten und von den gleichen Grundannahmen ausgehen. Diese Menschen wurden alle auf eine bestimmte Weise ausgebildet, in den gleichen Bildungseinrichtungen. Sie stammen nicht zwangsläufig aus westlichen Ländern, werden aber „westlich“ ausgebildet. Die Mehrheit der Vertreter der indonesischen Elite zum Beispiel hat in den USA studiert. Dasselbe gilt für Taiwan. Und die nächste Generation der chinesischen Elite wird zurzeit in Harvard und Cambridge ausgebildet. Vor hundert Jahren dominierte diese technokratische Elite nur einen kleinen Teil der Welt – vorrangig im Westen. Heute hat sie fast überall die Vorherrschaft errungen. Iran ist ein Land, in dem dies bislang noch nicht der Fall ist.

Was unterscheidet die iranischen von den Eliten westlicher Prägung?
1979 fand in Iran eine Revolution statt, die die kapitalistische, säkulare Moderne kategorisch abgelehnt hat. Michel Foucault, der zu dieser Zeit dort war, hat die Ereignisse als „ersten globalen Aufstand“ gegen die Moderne bezeichnet. Viele der typischen Merkmale moderner Gesellschaften sind in Iran gar nicht oder kaum ausgeprägt. Es herrscht keine Synergie zwischen iranischen Eliten und Eliten anderswo. Ähnlich wie die Kaste der Brahmanen im vormodernen Indien ist die iranische Elite eine begrenzte Gruppe, deren Macht durch ihre konkrete geografische Verortung bestimmt ist. In anderen Teilen der Welt sind die alten Eliten längst einer globalen Elite gewichen, die von geografischen Faktoren und lokalen Verhältnissen weitgehend unabhängig ist.

Wer zählt zu den globalen Eliten?
Dazu gehört ein Dotcom-Milliardär aus dem Silicon Valley ebenso wie ein Abteilungsleiter in der indischen Verwaltung – der übrigens das Indian Institute of Technology oder das Indian Institute of Management besucht hat, Institutionen, die ihre Leute wiederum ins Silicon Valley schicken, wo sie dann Führungsfiguren bei Google und Konsorten werden.

Das klingt so, als würden Sie nicht mehr zwischen wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Eliten unterscheiden?
Heute gibt es weltweit so viel Kooperation zwischen diesen Eliten, dass die Unterschiede gleichsam verschwunden sind. Alle sprechen die gleiche Sprache und halten sich in der gleichen Welt auf – schauen Sie sich bloß mal in der Lobby eines Fünfsternehotels um: Da treffen wir Geschäftsleute Schriftsteller oder Journalisten eines Kulturmagazins.

Was hat die Globalisierung der westlich geprägten Elite 
ermöglicht?
Diese Entwicklung hat nicht erst im 20. Jahrhundert begonnen. Man muss weiter zurückgehen. Paul Valéry hat den Prozess die „Europäisierung der Welt“ genannt: Eine kleine Anzahl europäischer Länder wurde extrem erfolgreich. Ihr Modell des wirtschaftlichen Wachstums von Nationalstaaten breitete sich in der Welt aus – häufig durch den Zwang der kolonialen Regime, teilweise wurde es aber auch freiwillig von Menschen in Asien und Afrika übernommen. So haben sich Prinzipien der westlichen Moderne wie ökonomisches Wachstum, Rationalisierung von Armee und Bürokratie weltweit verbreitet. Bis 1989 gab es aber noch Unterschiede bezüglich der Frage, wie ein schnelles Wirtschaftswachstum zu erreichen wäre. Die modernisierenden Eliten in den Entwicklungsländern zogen ihre ideologische Inspiration aus verschiedenen Quellen. Viele dieser Länder schauten in die Sowjetunion, andere nach China. Seit dem Ende des Kalten Krieges sind die Quellen elitären Wissens hauptsächlich in den USA und in Europa konzentriert. Selbst die gegenwärtige Idee der Demokratie ist eine sehr amerikanische. Und wenn man sich den Bereich der Technologie anschaut: Da ist es vorrangig Apple, das große Innovationen produziert.

Das war nicht immer so.
Noch in den 1970er- und 1980er-Jahren gab es weite Teile der Welt, in die diese westlichen Ideen nicht vorgedrungen waren. Große Teile Indiens lebten wie im 18. oder 19. Jahrhundert. Heute sind selbst in den entlegensten Gebieten die Kräfte des globalen Kapitalismus am Werk, in Form von Bergbauunternehmen, multinationalen Konzernen und Marketing. Man trifft dort auf die Konsummuster der globalen Elite und ihre Vorstellungen davon, wie die menschliche Gesellschaft organisiert werden soll.

Wenn heute die Eliten in nichtwestlichen Ländern die gleichen Rezepte wie im Westen anwenden, liegt das nicht auch daran, dass dieses Modell erfolgreich ist?
Sie müssen nur mal nach Delhi oder Peking blicken, um die Grenzen dieses Modells zu sehen: Die Luft ist verschmutzt! Überall in Indien fallen die Wasserspiegel, Flüsse trocknen aus, ein Ende der Umweltverschmutzung in den großen Städten ist nicht in Sicht. Der Lebensstil, der für einige Hundert Millionen Europäer und Amerikaner möglich war, funktioniert nicht für die ganze Erde. Es gibt aber auch politische und soziale Probleme: Die zahlreichen Krisen und Konflikte des vergangenen Jahres zeigen das Wiederausbrechen von Gewalt in weiten Teilen der Welt an. Das liegt unter anderem an sozialen Gegensätzen in den betroffenen Gesellschaften, die unlösbar werden; daran, dass der Kapitalismus den versprochenen Wohlstand nicht für alle bereitstellt. Überall in Europa haben Menschen die Nase voll vom bisherigen System wirtschaftlichen Wachstums, das letztlich nur eine kleine Zahl von Leuten bereichert. Schottland wollte sich aus diesem Grund von Großbritannien abspalten. Auf der ganzen Welt beobachten wir Unabhängigkeitsbestrebungen und aufbegehrende Menschen. Trotzdem bieten die Eliten als einzige Antwort weiteres Wachstum an. Aber was passiert, wenn das Wachstum ausbleibt?

Sie beschreiben eine homogene globale Elite, aber gibt es nicht immer noch Unterschiede zwischen der technokratischen Elite in London und der in Delhi?
Die Eliten genießen definitiv eine größere Legitimation in vollständig modernisierten Ländern wie den USA, wo deren Herrschaft nur selten infrage gestellt wird. Es gibt dort kein traditionelles lokales Wissen mehr. Indien hingegen ist zu großen Teilen noch kein modernes Land. Viele Leute dort tun immer noch ähnliche Dinge, wie sie ihre Vorfahren vor tausend Jahren getan haben: Sie leben in Abhängigkeit vom Wohl und Wehe der Flüsse, sammeln Blätter im Wald und verkaufen sie, um einen Lebensunterhalt zu verdienen – und geben sich damit zufrieden. Da gibt es also einen größeren Konflikt zwischen der Lebensweise, an die sie selbst glauben und dem Wissen, das von außen kommt, das ihnen vorschreibt, sie müssten auch Teil dieser modernen Welt der Fülle, des Reichtums und des Konsums werden.

Einige dieser global agierenden Eliten wollen ungesehen bleiben. Sie versammeln sich an Orten, die dem Zugriff der Öffentlichkeit entzogen sind oder treffen Absprachen hinter verschlossenen Türen, wie beim Weltwirtschaftsforum in Davos. Warum versucht die Elite, sich zu verstecken?
In diesem Verhalten liegt eine gewisse Verachtung für die Meinung der Mehrheit. Viele dieser „unsichtbaren“ Eliten sind auch Eigentümer großer Medienkonzerne. Deshalb denken sie, sie könnten einfach über die Medien ein wünschenswertes Außenbild herstellen und hätten gar keinen Grund, selbst  mit der Öffentlichkeit in Kontakt zu treten oder für ihr Handeln öffentlich Verantwortung zu übernehmen – ein zutiefst undemokratisches Vorgehen. Denken Sie an jene unsichtbaren Finanzakteure, die ganze Volkswirtschaften zum Kollabieren bringen. Innerhalb von fünf Minuten ziehen sie ihr Kapital ab, wie es während der asiatischen Finanzkrise am Ende der 1990er-Jahre passiert ist, und plötzlich stehen große Länder wie Malaysia oder Indonesien am Rande der Zahlungsunfähigkeit. London wird gerade aufgekauft, von Milliardären aus der ganzen Welt. Die Einwohner werden dabei aus Teilen der Stadt vertrieben, weil die Mieten in unerreichbare Höhen steigen. Aber keiner weiß, wer diese Milliardäre sind. In vielerlei Hinsicht war es die Aushöhlung demokratischer Institutionen, die diesen Eliten erlaubte, so mächtig zu werden und ihre Geheimniskrämerei aufrechtzuerhalten. Die Ausmaße der Korruption in Europa zum Beispiel sind jedem bekannt, der Zeitung liest. Es gibt aber keinen öffentlichen Aufschrei. Also macht man einfach weiter.

Können die Eliten nicht auch eine wichtige Rolle als moralische Vorbilder spielen?
Im frühen 20. Jahrhundert können wir einige Persönlichkeiten finden, die ein moralisches Vorbild darstellten; in den Künsten, in der Politik und sogar in der Ökonomie: Menschen wie John Maynard Keynes, der eine sehr klare Wahrnehmung hatte, auch für die Welt außerhalb der Wirtschaftswissenschaften. Wenn Sie sich deren Vertreter heute anschauen, dann ist es wirklich schwer jemanden zu finden, der sich für irgendetwas jenseits rationeller Berechenbarkeit interessiert. Auch in der Politik finden Sie niemanden mehr mit wirklichem Weitblick, mit einer größeren Weisheit – es gibt keine Gandhis mehr. Gelegentlich erscheint jemand wie Nelson Mandela oder der Dalai Lama auf der Weltbühne und die Menschen bewundern sie, denn sie zeigen, dass ein anderes Denken über Politik möglich ist.

Gibt es Gegenmodelle im „globalen Süden“, die das westliche Modell nicht einfach kopieren wollen?
Ich wünschte, ich könnte Ja sagen. Aber um gehört zu werden, um eine Plattform zu bekommen, muss man bestimmten Vorstellungen beipflichten. Sobald man aber an diese westlichen Vorstellungen glaubt, ist man nicht länger zu wirklich alternativem Denken fähig. Dieses Denken manifestiert sich in zahlreichen sozialen und politischen Bewegungen: Es sind Leute, die sich in Indien und Indonesien gegen die Zwangsmodernisierung ihres Lebens zur Wehr setzen, dagegen, umgesiedelt zu werden oder neben einem riesigen Staudamm leben zu müssen. Es sind aber keine Menschen, deren Stimme in Berlin oder New York vernommen wird – nicht einmal in Delhi werden sie gehört, selbst wenn sie im Stadtzentrum demonstrieren, weil die Fernsehstudios nicht darüber berichten. Schließlich handelt es sich bei diesen Leuten ja „nur“ um Bauern. Wenn ein Mann wie Gandhi heute in einer Dhoti, dem traditionellen hinduistischen Gewand, auftauchen würde, so wie er einst in den Buckingham Palace spaziert ist, würde er nicht mehr ernst genommen werden.

Sie selbst tragen keine Dhoti wie Gandhi, aber Sie erzählen von diesen Missständen und werden gehört?
Das liegt nur daran, dass ich die notwendigen Codes beherrsche: Ich habe mich ausreichend gebildet, um über jene Dinge zu sprechen, über welche die Eliten sprechen, und zwar in der Sprache dieser Eliten. All diese anderen Leute, von denen wir gerade gesprochen haben – die können das nicht! Da können sie noch so viel Weisheit zu bieten haben, wenn sie nicht in der Lage sind, in dieser Weise zu kommunizieren, bekommen sie keine Stimme. Weite Teile der Welt werden nicht gehört! Und ich glaube, wir haben ihnen ihre Stimme genommen, indem wir eine bestimmte Art von Erfahrung und Wissen privilegiert haben. Wenn wir uns zum Beispiel die Literatur anschauen: Wenn wir im Westen davon reden, indische, indonesische oder pakistanische Literatur zu lesen, dann ist das zum größten Teil Literatur von Indern, Indonesiern, Pakistanern, die auf Englisch oder Französisch schreiben – und die meistens selbst im Westen leben. Die Bücher sind kulturell sehr ähnlich. Sie kommen von einer winzigen Elite von Schriftstellern, die enorm sichtbar ist, weil sie in europäischen Sprachen schreiben. Wir haben nicht die leiseste Ahnung von den großartigen Autoren, die in Kandah?r oder auf Bengali oder Tamil schreiben.

Ermöglichen die sozialen Medien heute nicht weit mehr Leuten, die nicht zur Elite gehören, an Entscheidungsprozessen teilzunehmen und ihre Interessen zu vertreten?
Diese Entwicklung lässt sich noch nicht abschließend bewerten. In Jakarta, der Hauptstadt Indonesiens, zum Beispiel wird mehr getwittert als in jeder anderen Stadt der Welt. Und weil die Menschen dort so aktiv in den sozialen Medien unterwegs waren, haben sie es geschafft, einen Mann aus dem Volk, der aus dem Nichts kam, in das Präsidentenamt zu hieven – gegen den Widerstand der alten Eliten. Hier sehen wir also eine relativ arme Gesellschaft, die sich der digitalen Medien bedient, um an ihrer Spitze Veränderungen zu bewirken. Ein anderes Beispiel wäre natürlich die sogenannte Revolution auf dem Tahrir-Platz. Da wurde uns von den westlichen Medien erzählt, dass die Facebook- und Twitter-Aktivisten die Revolution geführt hätten. Es stellte sich aber später heraus, dass der Umsturz des Mubarakregimes in Wirklichkeit der Arbeiterklasse zugerechnet werden muss. Erst als die Arbeiter streikten und den Tahrir füllten, musste Mubarak gehen. Danach zeigte sich, dass die wirkliche Macht im Land bei der gewählten Muslimbruderschaft oder beim Militär liegt – die Facebook – und Twittereliten hingegen waren von der Bildfläche verschwunden.

Im Nahen Osten kämpft der Islamische Staat (IS) gegen den als korrupt empfundenen westlichen Lebensstil. Bei aller Brutalität seines Vorgehens: Könnte man auch den IS als Versuch interpretieren, eine alternative Elite zu bilden?
Ich bin nicht sicher, ob die Kämpfer des IS den Kapitalismus wirklich ablehnen oder nicht eher versuchen, davon zu profitieren: Schauen Sie sich bloß ihre Versuche an, Ölquellen zu erobern. Der IS ist im Vakuum eines kollabierenden irakischen Nationalstaates entstanden. Die etablierten Eliten sind völlig unfähig, ihre militärische wie ideologische Autorität zurückzugewinnen. Der IS ist zwar menschlich destruktiv, aber nicht strukturell: Man geht davon aus, dass der IS seine Gebiete regiert – wenn auch fürchterlich brutal. Ähnliche Entwicklungen sehen wir auch in anderen Regionen: In Indien, Nepal und Peru haben Maoisten ihre eigenen Territorien ausgerufen und regieren sie selbst, in Indien sogar große Teile des Landes. Wenn es eine Gemeinsamkeit zwischen diesen Gruppen gibt, dann ist es ihre Revolte gegen international vernetzte Eliten – egal ob es der britische Schatzkanzler George Osborne und die City of London ist oder der indische Staat in seiner Allianz mit multinationalen Konzernen. Wogegen diese Gruppen protestieren, sind die Eliten von Kapital und Staat.

Was wäre vor diesem Hintergrund Ihre Prognose? Kann sich die globale Elite verändern?
Ich bin mir sicher, dass ein Wandel kommen wird. In vielen Teilen der Welt geraten konventionelle Wissenssysteme in Schwierigkeiten. Die Autorität der Eliten wird infrage gestellt. Im Moment sehen wir, vor allem in Europa, noch eine Menge Apathie – was sich unter anderem in geringer Wahlbeteiligung zeigt. Aber ab einem gewissen Punkt kann diese Apathie in Wut umschlagen. Ein großer Teil der Schotten hat das in ihrem Referendum ausgedrückt. „Wer sind diese Leute aus London, die unser Gesundheitssystem privatisieren – wir haben die nicht gewählt!“ Das, was die Schotten gesagt haben, werden bald auch andere sagen, möglicherweise weniger friedlich. Schließlich gibt es junge Leute, die keine Perspektive haben, keinen Job, die sich ökonomisch völlig abgehängt fühlen. Einige von ihnen landen beim IS. Hier sieht man eine Art von Entfremdung und Langeweile am Werk, die in Gewalt umschlägt. Die etablierten Eliten, die seit dem Ende des Kalten Krieges gut gefahren sind, geraten vor diesem Hintergrund zunehmend in Bedrängnis.



Das Interview führten Timo Berger und Constantin Hühn

 

Ähnliche Artikel

Von der Straße ins Parlament

Ausgabe I/2015, High. Ein Heft über Eliten, Karol Cariola

Chile wird 24 Jahre nach Pinochet von alten Kräften beherrscht. Junge linke Politiker wollen das ändern

mehr


Ohne Rat und Tat

Ausgabe I/2015, High. Ein Heft über Eliten, Armen Avanessian

Früher haben sich die Intellektuellen gesellschaftlich engagiert. In der
heutigen Medienwelt bleibt ihre Kritik wirkungslos von Armen Avanessian

mehr


„Eine Olympiade für Soldaten“

Ausgabe I/2015, High. Ein Heft über Eliten, Davendra Ale

Ein Gespräch mit dem nepalesischen Gurkha Davendra Ale über hartes Training, Aufstiegsträume und das Leben als Elitesoldat

mehr


“Das Buch des Wissens. Gespräche mit den großen Geistern unserer Zeit.”

Ausgabe II/2010, Körper, Barthold C. Witte

Warum die Wüste Demut lehrt und weshalb die Zeit nicht linear verläuft: Im „Buch des Wissens“ suchen internationale Denker Antworten auf die großen Fragen des Lebens

mehr


Auswärtige Wissenschaftspolitik

Ausgabe II/2009, Treffen sich zwei. Westen und Islam, Gudrun Czekalla

85 Prozent des weltweit verfügbaren Wissens entsteht außerhalb Deutschlands. Staaten konkurrieren um Nachwuchswissenschaftler und Investitionen von Wirtschaftsu... mehr


„Wir kommen aus wohlhabenden Familien“

Ausgabe I/2015, High. Ein Heft über Eliten, Shaun Tan

Die Oberschicht in Malaysia ist internationalisiert.  Ein Gespräch mit Shaun Tan

mehr