Phillippa Yaa de Villiers

Ausgabe IV/2013, Für Mutige. 18 Dinge, die die Welt verändern



Jozis Parks

Zerschlagene Bierflaschen scheren sich den Teufel
um die barfüßigen Kinder. Erwachsene, aufgequollen
von Enttäuschung, sitzen traurig auf den Schaukeln.
Sie haben ihre eigenen Probleme: Sind leer jetzt
und unnütz; fast die ganze Zeit zerschlagen, und weggeworfen.
Kinder kommen ungebeten, sollen sie sich die Füße zerschneiden:
wir lernen alle durch Schmerz. Wir waren genauso.
Sie wachsen heran, begehen
unsere Fehler noch einmal.
Unsere Eltern haben auch gespart und uns Schuhe gekauft,
und wir hinken immer noch nach Hause.

Aus dem Englischen von Sylvia Geist.
Erschienen in: „Ankunft eines weiteren Tages. Zeitgenössische Lyrik aus Südafrika“. Herausgegeben und ausgewählt von Indra Wussow. Verlag Das Wunderhorn, Heidelberg, 2013.

 

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stopfen sie sich die ohren zu, mit einem goldenen apfel

 

den mund. danach flattern sie fort, nicht einmal

die sterne können es mit ihnen aufnehmen.

sie fangen die kristallene luft ein, bemessen

die zeit nach den wolken. das pferd

 

sticht sich an der spindel und stürzt.

der beduine springt und berührt dabei

 

nicht den sand. er holt nur mit dem ruder aus

und fliegt hoch hinauf in den himmel.

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