Heute gibt's Strom

Ausgabe IV/2014, Kauf ich. Ein Heft über Konsum



Diesmal: Ein Kochtopf als Ladestation

Stellen Sie sich vor, Sie sind in Alaska und fangen den Hecht Ihres Lebens. Nun wollen Sie voller Stolz Ihre Anglerfreunde daran teilhaben lassen und ein Foto auf Facebook posten – doch Ihr Smartphone hat keinen Saft mehr. Schließlich treiben Sie sich schon tagelang in der Wildnis herum. Die Lösung heißt PowerPot. Mit diesem Campingtopf kochen Sie Ihr Teewasser und laden gleichzeitig elektrische Geräte auf, vom Telefon bis zum GPS-Gerät. Das funktioniert auf einer Gasflamme ebenso wie überm Lagerfeuer. Ein Thermogenerator im Boden des Topfes nutzt den Temperaturunterschied zwischen dem Wasser im Topf und der Hitzequelle darunter, um bis zu fünf Watt Ladeleistung zu erzeugen. Ein durchschnittliches Smartphone lädt damit doppelt so schnell wie am Computer. Mit zwölf Zentimetern Durchmesser und 400 Gramm Gewicht findet der PowerPot in jedem Rucksack Platz. Griffe und Kabel sind feuerfest. Für größere Kochvorhaben ist der Topf mit einem Liter Fassungsvermögen zwar nicht geeignet, auch funktioniert die Energiegewinnung nur mit dünnen Flüssigkeiten; dafür bekommt man eine lebenslange Garantie und Anschlüsse für iPhone, Mikro- sowie Mini-USB. Und für Ihren Megahecht ernten Sie umgehend Anerkennung. Ein bisschen soziale Wärme in der Wildnis.

Den PowerPot gibt es für 140 Dollar bei: www.powerpractical.com

 

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