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Editorial

Für die meisten von uns sind Kriege weit weg. Vordergründig zumindest. Sie geschehen an fernen Orten, im Irak, in Afghanistan oder im Kongo. Sie liegen weit zur...

Ausgabe I/2007, Was vom Krieg übrig bleibt

Jenny Friedrich-Freksa

Feindliche Übernahme

Kulturen begegnen sich auch im Krieg. Früher lernten sie dabei wenigstens voneinander. Heute ist das anders

Ausgabe I/2007, Was vom Krieg übrig bleibt

Alexander Demandt

„Vielleicht sterbe ich“

Im Januar 2005 verabschiedete die Loja Dschirga in Afghanistan eine neue Verfassung. Darin ist eine Frauenquote von 25 Prozent verankert. Was das für Frauen bedeutet, erklärt die Parlamentarierin 
 Shinkai Zahine Karokhail

Ausgabe I/2007, Was vom Krieg übrig bleibt

Shinkai Zahine Karokhail

Gekaufte Frauen

Seit dem Sturz der Taliban wird um den Körper der afghanischen Frau ein Kampf geführt

Ausgabe I/2007, Was vom Krieg übrig bleibt

Christian Parenti

Totgepredigt

Im Irak ist ein Kampf der Konfessionen um die Kultur ausgebrochen

Ausgabe I/2007, Was vom Krieg übrig bleibt

Nadim Oda

Große Jungs

Wie private amerikanische Sicherheitsfirmen im Irak arbeiten. Ein Mitarbeiter berichtet

Ausgabe I/2007, Was vom Krieg übrig bleibt

Frank Sellers

„Die CIA ist von privaten Militärfirmen abhängig“

Der Publizist Rolf Uesseler über den rasanten Aufstieg nicht-staatlicher Militärunternehmen

Ausgabe I/2007, Was vom Krieg übrig bleibt

Rolf Uesseler

Reparaturmaßnahmen

Der Krieg im Kongo hat das Vertrauen der Bevölkerung in die Politik völlig zerstört
 

Ausgabe I/2007, Was vom Krieg übrig bleibt

Edward B. Rackley

Die Kinder der Boches

Der Hass, der nach der Befreiung Französinnen entgegenschlug, die sich im Zweiten Weltkrieg mit einem deutschen Soldaten eingelassen hatten, ist bekannt. Viel weniger ist hingegen von den Schicksalen der Kinder aus diesen Beziehungen an die Öffentlichkeit gelangt. Während sich auf politischer Ebene eine beispielhafte Versöhnung zwischen den einstigen Erzfeinden Deutschland und Frankreich vollzog, waren in Frankreich die Kinder der „Boches“, der Deutschen, weiterhin vielfach geächtet. Eines dieser Kinder ist Daniel Rouxel. Er ist heute 61 Jahre alt. Seine Geschichte begann mit einem simplen Malheur.

Ausgabe I/2007, Was vom Krieg übrig bleibt

Jean-Paul Picaper

Kleine Deutsche basteln

Simone de Beauvoir floh 1940 vor dem Einmarsch der deutschen Truppen aus Paris in die französische Provinz. In ihrem Tagebuch beschreibt sie die ersten Begegnungen zwischen deutschen Wehrmachtssoldaten und Franzosen:

Ausgabe I/2007, Was vom Krieg übrig bleibt

Simone de Beauvoir

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