Aktuelles Heft

Schuld. Dieses kurze Wort klingt so schwer, als laste alles Böse der Welt auf ihm. Es steht für eine Sache, die ein einzelner Mensch auf sich lädt, wenn er sich vor dem Gesetz strafbar macht. Man kann sich allerdings auch ganz still und für sich allein schuldig fühlen: wenn das eigene Gewissen einem sagt, falsch gehandelt zu haben. Schuld kann auf Gemeinschaften liegen, die toleriert haben, dass in ihrer Mitte Hässliches geschah. Und Schuld wirft lange Schatten – historisches Unrecht kann bis in die Gegenwart reichen.  ... MEHR

Inhaltsverzeichnis

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Editorial von Jenny Friedrich-Freksa

Selbstkontrolle statt Gehorsam
Von Alain Ehrenberg

Früher machte die Gesellschaft uns ein schlechtes Gewissen, heute tun wir es selbst

Gewissensfragen
Von Ayelet Gundar-Goshen

Früher machte die Gesellschaft uns ein schlechtes Gewissen, heute tun wir es selbst

"Es geht nicht um Schuld und Wiedergutmachung"
Von Bénédicte Savoy und Felwine Sarr

Die Kunsthistorikerin Bénédicte Savoy und der Ökonom Felwine Sarr fordern, dass europäische Museen afrikanische Kunstschätze zurückgeben sollen. Ein Gespräch

Das ewige Unrecht
Von Malaika Mahlatsi

Seit dem Ende der Apartheid stellt sich in Südafrika die Landfrage: Was soll mit Ackerflächen passieren, die einst der schwarzen Bevölkerung weggenommen wurden? Mit einer Reform will die Regierung die Diebstähle nun rückgängig machen

Aktuelles

Schulden und Schuld

Passend zu unserem aktuellen Heft läuft jetzt die Dokumentation »Talking Money« in den deutschen Kinos: fünfzehn Rendezvous mit der Bank – von Benin bis Pakistan, von Bolivien bis in die Schweiz. Und immer geht es um mehr als nur ums Geld...

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