Wirtschaft

Der Einstieg in ein anderes Europa ?

von Ulrike Guérot

Ein EU-Rat hat entgegen allen Anfeindungen, unter anderem durch die „Sparsamen Vier“ (Österreich, Schweden, Dänemark, Niederlande), zwar einen europäischen Wiederaufbauplan auf den Weg gebracht – doch dieser Gipfel wird in Europa Blessuren hinterlassen

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Vier Berichte über die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie:

Die Corona-Pandemie und ihre unmittelbaren Folgen durch die Verhängung von Ausgangssperren in ganz Europa letzten Frühling haben die Volkswirtschaften der 27 Mitgliedsländer schwer beeinträchtigt. Obwohl alle Länder von der aktuellen Wirtschaftskrise betroffen sind, wird die Last der Rezession nicht gleichmäßig verteilt. Diejenigen, die am stärksten unter dem Coronavirus gelitten haben, sind auch diejenigen, die den größten Wirtschaftseinbruch erleben werden. So soll laut der am 7. Juli veröffentlichten Prognose der EU-Kommission Italiens Wirtschaftsleistung im laufenden Jahr um 11,2 Prozent sinken, so stark wie in keinem anderen EU-Staat. Für die gesamte EU sieht die Brüsseler Behörde ein Minus von 8,3 Prozent voraus, für Deutschland einen Rückgang um 6,3 Prozent. Welche sozialen und wirtschaftlichen Folgen der Lockdown verursachte, zeigen vier Berichte aus Spanien, Portugal, Italien und Griechenland, vier Ländern, die besonders unter der Eurokrise und den in deren Rahmen eingeführten Austeritätsprogrammen gelitten hatten.

 

Gegen Unsicherheit und Misstrauen

von Veronica Tosetti

Private Initiativen in Italien versuchen in der Corona-Krise staatliche Defizite auszugleichen

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Geschlossene Türen

von Cátia Bruno

Warum das portugiesische Rettungspaket neuen Unternehmen nicht hilft

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Das verlorene Jahr

von Sergio C. Fanjul

Wie die fehlenden Touristen der spanischen Wirtschaft zusetzen

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Leere Tische

von Stavros Malichudis

Der Tourismus in Griechenland läuft nur langsam wieder an

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An den Rand gedrängt

von Damian Wodenitscharow

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Wir sind an Bord der Titanic

Interview mit dem Umweltökonom Frederico Demaria

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