Die Gewalt war immer da

Staatliche Willkür ist in Belarus schon lange die Norm – gegenüber der Bevölkerung wie auch gegenüber Migranten. Der Fotograf Maxim Sarychau über zensurfreie Nischen, Gewalt und die Flüchtlingspolitik der EU

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Maxim Sarychau im Interview mit der Kuratorin Vera Saluzkaja

 

Vera Saluzkaja: Maxim, wir haben über einige Jahre an verschiedenen Projekten zusammengearbeitet. 2016 hast du einen Film namens „Mittagessen“ („Lunch”) gedreht, in dem es um Flüchtlinge aus Tschetschenien geht. In welchem Kontext ist die Idee für dieses Projekt entstanden?

Maxim Sarychau: Die Arbeit steht im Kontext der Flüchtlingskrise an der belarussisch-polnischen Grenze im Jahr 2016. Die Menschen flohen aus Tschetschenien vor der politischen Verfolgung durch Präsident Ramsan Kadyrow und seine Sicherheitskräfte. Sie wählten den Weg durch Belarus, weil dort kein Visum notwendig ist. Um in Polen Asyl zu beantragen, fuhren die Menschen, teilweise ganze Familien, mit dem Zug von Brest nach Terespol, jeden Tag, früh am Morgen und abends. Im Durchschnitt waren bis zu fünfzig versuchte Grenzübertritte notwendig, ehe die polnischen Grenzbeamten den Antrag auf politisches Asyl annahmen und die Überprüfung begonnen wurde. Daher sammelte sich in Brest eine große Anzahl von Menschen aus Tschetschenien. Die Menschenrechtsorganisation Human Constanta, die die Flüchtlinge juristisch unterstützte, schlug deshalb vor, in Brest eine Ausstellung im Kunstraum KX zu organisieren, um die Aufmerksamkeit der lokalen Bevölkerung für das Thema zu wecken. Die Kuratoren Aliaxey Talstou und Ilona Dergatsch luden mich ein, zur Ausstellung „Festung Europa. Die östliche Bastion“ beizutragen.

Vera Saluzkaja: Im Film sehen wir eine Gruppe von Kindern beim Mittagessen, die mit dem Rücken zum Zuschauer in einem pompösen Saal im Stil des Stalin-Barock sitzen. Das Bild ruft eine seltsame Unruhe hervor, die durch die Information, dass diese Kinder Flüchtlinge sind, noch gesteigert wird. Was hat dich dazu bewogen, diese Szene zu zeigen?

Maxim Sarychau: Die Menschen, die die Grenze zu überqueren versuchten, mieteten Wohnungen in Brest, solange ihr Geld reichte, danach siedelten einige einfach in den Bahnhof um. Etwa zwanzig Familien „wohnten“ dort gleichzeitig. Insgesamt fünfzig Menschen schliefen im Wartesaal des Bahnhofs auf den Holzbänken. Das war unglaublich, ich hatte so etwas noch nie gesehen: Erwachsene und Kinder schliefen dort in Decken gewickelt und aßen bestenfalls Nudelsuppen aus der Tüte, weil es keine Kochmöglichkeiten gab. Tagsüber verwandelte sich der Bahnhof in eine Art Kindergarten. Ich wollte etwas für die Kinder tun, die Aufmerksamkeit auf sie lenken, weil sie Geiseln dieser ganzen Situation waren. Sie waren einerseits von den Entscheidungen der Politiker abhängig, andererseits von den Entscheidungen ihrer Eltern.


Die belarussischen Behörden ignorierten 2016 die tschetschenischen Flüchtlinge. Weder mischten sie sich ein, noch jagten sie jemanden weg.


Der Raum selbst gab meiner Arbeit die Form. Der Brester Bahnhof ist sehr schön: dicke Säulen, Stuckdecken – alles wirkt sehr monumental. Die Flüchtlinge passten überhaupt nicht dazu, sie waren fremd in diesen riesigen Räumen. Im Bahnhof gab es ein Restaurant, zu dem sie aber keinen Zutritt hatten. Daraus entstand die Idee, das Restaurant für ein paar Stunden zu mieten, den Kindern warme Mahlzeiten zu geben und sie irgendwie Teil dieser Umgebung werden zu lassen. Die Gesichter der Kinder haben wir nicht gefilmt. Das war eine grundsätzliche Bedingung, da sich die Menschen dort in einer sehr unsicheren Situation befanden. Sie wussten, dass Kadyrows Handlanger aus Tschetschenien präsent waren und das Geschehen beobachteten.

Vera Saluzkaja: Wie haben die lokalen Behörden auf die Situation reagiert?

Maxim Sarychau: Die belarussischen Behörden ignorierten das Problem, weder mischten sie sich ein, noch jagten sie jemanden weg. Sie vermittelten den Eindruck, alles sei in Ordnung. Die Flüchtlinge verstießen gegen kein Gesetz, sie waren im Wartesaal des Bahnhofes, kauften Fahrtkarten für den Zug, mieteten Wohnungen. Die lokale Bevölkerung reagierte unterschiedlich. Manche versuchten sich zu bereichern, indem sie die Mietpreise erhöhten, als die Nachfrage stieg. Viele halfen aber auch, zum Beispiel mit Kleiderspenden.

Vera Saluzkaja: Die Menschen konnten in Belarus kein Asyl beantragen, weil Belarus sie womöglich nach Russland ausgeliefert hätte. Deshalb nahmen sie den Weg durch Polen nach Europa. Polen war aber im Grunde nicht ihr Ziel.

Maxim Sarychau: Ich erinnere mich an einen Fall, in dem die Russen um die Auslieferung eines Tschetschenen baten. Juristen unterstützten ihn dabei, Asyl in Belarus zu beantragen, aber das brachte nichts. Er wurde deportiert und an der russischen Grenze den Sicherheitskräften übergeben. Belarus ist kein sicheres Territorium und natürlich möchten Menschen vor allem in Länder, die ihnen Sicherheit bieten.

Vera Saluzkaja: Mir scheint, dass die Situation im Jahr 2016 in Polen praktisch unbemerkt blieb. Es gab wenig Medienresonanz und nur Wenige wussten überhaupt, was an der Grenze passierte. Heute ist die Situation eine ganz andere. Wie unterscheidet sich das, was heute passiert, von der damaligen Situation?

Maxim Sarychau: Der große Unterschied liegt darin, dass die heutige Situation den belarussischen Machthabern von Vorteil ist und es ihnen erlaubt, Druck auf Europa auszuüben. Mich bestürzt die ganze Situation aus zwei Gründen. Einerseits erstaunt mich die Naivität der Menschen, die hierherkommen und denken, dass die Polen sie früher oder später passieren lassen werden. Doch wenn man vor der Wahl steht, sein Leben auf einem Boot zu riskieren oder einen Wald durchqueren zu müssen, dann sind Wald und Zelt wohl weniger furchterregend. Anderseits ist es furchtbar, dass die belarussische Regierung die Naivität der Menschen ausnutzt, um sich an Europa für die Sanktionen zu rächen. Die staatlichen Medien machen aus der Situation ein echtes Spektakel.

Vera Saluzkaja: Was wird dort berichtet?

Maxim Sarychau: Die Medien beschuldigen die EU des inhumanen Umgangs mit Flüchtlingen und einer planlosen Flüchtlingspolitik. All das, was seit Beginn der Migrationskrise in Europa offensichtlich ist. Und in gewisser Weise ist es ja auch schwer, dem zu widersprechen: Von außen sieht es aus, als wären Europa die Menschenleben und die Flüchtlinge scheißegal. Das Problem ist in keiner Weise gelöst. Die Menschen müssen nach wie vor 2.000 Euro bezahlen, um mit einem Boot zu fahren, das auf halber Strecke kentern kann, damit sie am Ende versuchen können, Asyl zu beantragen. Das ist alles furchtbar und die belarussische Medienpropaganda spielt mit diesem Thema. Man erzählt die Geschichte vom bösen Europa, vom bösen Polen. Unabhängige Medien haben derweil keinen Zugang zur Grenzzone. Deshalb sehen wir alles nur im verzerrten Spiegel. 


Der belarussische Pass ist ein Privileg. Es ist unglaublich, wie man das nicht sehen kann. Wenn du einen kurdischen Pass hast, wirst du niemals im Leben auch nur ein touristisches Visum bekommen.


Vera Saluzkaja: Skurrilerweise ist es jetzt das Regime, dass Sympathie für die Durchreise der Geflüchteten schürt – wenn auch aus niederen Motiven –, während man in vielen oppositionellen Medien nicht selten xenophoben Aussagen begegnet. Woher kommt dieser Hass auf die Flüchtlinge?

Maxim Sarychau: Eines verstehe ich daran wirklich nicht. Wer, wenn nicht Menschen, die selbst aus ihrem Land geflohen sind, die das große Glück und Privileg hatten, Schutz in Polen oder Litauen zu erhalten und sich legal dort aufhalten können, sollte in der Lage sein zu verstehen, was es bedeutet, vor Bedrohung zu flüchten? Der belarussische Pass ist ein Privileg. Es ist unglaublich, wie man das nicht sehen kann. Wenn du einen kurdischen Pass hast, wirst du niemals im Leben auch nur ein touristisches Visum bekommen. Vielleicht ist es mit der Toleranz der Belarussen, von der in den Schulbüchern stets die Rede war, doch nicht so weit her. Ich habe das aber auch nie geglaubt, da ich bereits in der 8. Klasse nach Hardcore- und Hiphop-Konzerten vor Nazis wegrannte, denen unsere Haarfarbe nicht gefiel. Seitdem habe ich keine Illusionen mehr, was die belarussische Toleranz angeht.

Vera Saluzkaja: Lass uns über Angst und Gewalt sprechen, die wichtigsten Themen deiner Arbeiten. Das Projekt „Toter Winkel“ zeigt – auch auf symbolischer Ebene –, was heute in Belarus vorgeht und nimmt dabei auch Assoziationen bezüglich des Verhältnisses zwischen Macht und Bürgern auf.

Maxim Sarychau: Ich denke, dass dieses Projekt, das ich 2015 begonnen und bis 2020 fortgeführt habe, die Ereignisse des Jahres 2020 ein wenig vorweg genommen hat. Es ist ein Projekt über die physische Gewalt des Staates. Die Gewalt, die das politische Regime ausübt, fußt auf dem Vertrag, der zwischen den Bürgern und dem Staat besteht. Es ist legitime Gewalt. Das Problem besteht aber darin, dass durch die unzureichende Kontrolle des staatlichen Handelns durch uns, also die Gesellschaft, Freiräume entstehen, in denen grundlegende Gesetze und Menschenrechte verletzt werden, darunter auch das Recht auf Leben. In meinem Projekt habe ich deshalb stückchenweise Geschichten und Momente gesammelt, die mit Gewaltanwendung durch den belarussischen Staat verbunden sind. Es gibt zum Beispiel eine Aufnahme aus dem Jahr 2017, auf der ein Fingerabdruck zu sehen ist. Die roten Punkte darauf sollen an die Scan-Software für Fingerabdrücke erinnern.

Heute sehe ich in diesem Bild ein großes metaphorisches Potenzial: Die Linien auf den Fingerkuppen stehen für unsere Aktivität im Netz – in Telegram-Kanälen, in Foren, auf verbotenen Webseiten. Das Rote steht für den Staat, der uns anhand unserer Online-Aktivitäten zu identifizieren sucht, anhand unseres digitalen Fingerabdrucks. Es ist eine Metapher, und doch sehe ich bildlich vor mir, wie der Staat riesige Datenmengen analysiert, Fotos und Videos von den Protesten durch die Gesichtserkennung jagt und versucht, uns zu finden – alle Menschen, die 2020 teilgenommen haben oder auf irgendeine Art aktiv waren –, und uns aufspürt, neutralisiert, einsperrt und zerstört. Ein zweites Bild, vielleicht das metaphorischste, hat keine dokumentarische Bedeutung und auch keine Bildunterschrift. Es zeigt umgegrabene Erde. Manche sagen, es ähnelt dem Blick aus dem Grab heraus. Eine sehr grausame Assoziation. Die umgegrabene Erde steht als Symbol dafür, dass das Jahr 2020 im Leben vieler Menschen alles verändert hat. Es ist wie eine Illustration dieses Jahres, in dem Menschen ihr Heim und ihr Land verloren haben und wir alle in einem „Dazwischen“ hängengeblieben sind. Du willst zur Normalität zurückkehren, aber es ist nicht mehr möglich. Alle unsere Freunde haben das Land verlassen. Das alte Minsk existiert nicht mehr. Die meisten meiner Lieblingsorte sind geschlossen. Die Realität ist irgendwie auf den Kopf gestellt, alles ist verkehrt herum.

Vera Saluzkaja: Wie hast du die Geschichten für das Projekt ausgewählt?

Maxim Sarychau: Dem Projekt liegt keine Struktur zugrunde. Ich habe vielmehr versucht, verschiedene Aspekte festzuhalten: einerseits Fotografien zum Gefängnissystem, aber auch welche zu Polizeigewalt, Amtsüberschreitung und Folter. Es gibt ein Bild, das einen Moment in den 1990er Jahren illustriert, in dem in einem Wald eine Todesstrafe vollstreckt wurde. Es wurde auf der Grundlage eines Buches rekonstruiert, das der ehemalige Leiter des Minsker Untersuchungsgefängnisses, Alkajew, geschrieben hat. Andere Fotos zeigen Bespitzelungstechnik. Zum Beispiel einen Typen in Zivil, der Fotos macht. Heute haben die Geheimagenten natürlich einen anderen Stil, sehen eher aus wie Fußballfans in Sportkleidung, manche haben sogar einen Bart. Sie sind in der Menge nicht auszumachen. Außerdem habe ich im Archiv des KGB-Museums in Vilnius gearbeitet. Dort gibt es interessantes Material, auf dem man sieht, wie sie Leute bei Kundgebungen erkennen wollten, indem sie ihnen per Hand Nummern zugeordnet und sie dann identifiziert haben. Das geschieht heute mithilfe von Algorithmen. Nichts wird mehr händisch geschrieben, den Prozess übernimmt der Computer. Die Technologie verändert sich also, aber Sinn, Ziele und Methoden der Kontrolle sind dieselben geblieben.

Vera Saluzkaja: Früher hatten nur wenige Menschen ein Bewusstsein für diese Art der Überwachung. Heute tragen wir jedoch scheinbar alle dieses Trauma mit uns herum…

Maxim Sarychau: Als ich zwischen 2015 und 2017 an diesem Projekt gearbeitet habe, gab es auch Repressionen, aber sie hatten nicht das Ausmaß, das wir 2020 gesehen haben. Es lag aber damals schon etwas in der Luft, eine Art Vorahnung, dass etwas passieren kann. Die Angst war immer in irgendeiner Weise präsent. Einerseits sahen wir eine normal funktionierende Stadt, die Kulturinstitutionen entwickelten sich, das Leben ging seinen Gang. Kurz gesagt: Minsk wirkte wie eine europäische Stadt. Dennoch war die Gewalt immer da. Ab und an wurden Aktivisten für einen Tag festgenommen, was in der Masse aber unterging.

Zu Beginn des Jahres 2017 erlebten wir dann die erste Welle der ökonomischen Proteste und ihre Niederschlagung, auch das habe ich in meinem Projekt festgehalten. Doch im Vergleich zu 2020 war das alles nur Aufwärmtraining. 2020 wurden nicht hundert, nicht zweihundert, sondern Tausende Menschen durch diesen Fleischwolf gedreht. Das Ausmaß war nicht mehr zu übersehen, die Maschine hatte Fahrt aufgenommen. Mein Projekt ist deshalb finster und beklemmend. Es zeigt unsere physiologische Zerbrechlichkeit, es zeigt, wie der menschliche Körper gebrochen wird, wie der Staat jeden von uns brechen kann. Ich weiß nicht, wie es auf jemanden wirkt, der selbst körperliche Gewalt erfahren hat, aber wenn ich von heute zurück schaue, wo unser ganzes Land körperlich und psychisch traumatisiert wurde, schmerzt es noch mehr.


Ich habe heute verstanden, dass es ein riesiges Privileg ist, Kunst zu schaffen.


Vera Saluzkaja: Wie kann man unter den Umständen in Belarus überhaupt noch als Künstler arbeiten?

Maxim Sarychau: In der aktuellen Lage kann ich weder als Künstler noch als Fotograf arbeiten. Aber ich möchte trotzdem in Belarus bleiben. Das ist eine seltsame Dissonanz. Belarus war auch früher Sperrgebiet für politische Kunst, aber wir konnten in gewissen zensurfreien Nischen oder im Ausland wirken – bis 2020. Jetzt ist das Risiko für meine Sicherheit so hoch, dass ich selbst außerhalb von Belarus nicht mehr als Künstler arbeiten oder Aufmerksamkeit auf mich ziehen darf, weil ich mit Konsequenzen rechnen muss. Auswandern möchte ich aber trotzdem nicht, obwohl ich viel Zeit im Ausland verbringe.

Vera Saluzkaja: Heute stellt sich nicht nur in Belarus, sondern auch in Polen die Frage nach dem Sinn der Kunst – und wird vielleicht neu bewertet. Wie lautet die Antwort für dich?

Maxim Sarychau: Ich habe heute verstanden, dass es ein riesiges Privileg ist, Kunst zu schaffen. Jemand der von der Kunst lebt, kann paradoxerweise oft nicht davon leben – sich dieses Privileg also nicht leisten. Entweder hat man ein ausreichendes Startkapital, um die laufenden Kosten zu decken, oder man hat einen festen Job in einem anderen Bereich. Ich sehe nicht, wie man heutzutage durch die Kunst ausreichend Geld machen kann. Mein letztes Video „Undercover Artists“ handelt von diesem Ungleichgewicht. Ich habe mich auch von der Illusion verabschiedet, dass die Kunst mein Beruf sein könnte. Die Kunst ist vielmehr meine Reaktion auf meine Umwelt, meine individuelle Ausdrucksmöglichkeit. Dabei ist mir gerade der Prozess wichtig, er soll mir Freude und Antrieb geben.


Aus dem Russischen von Tina Wünschmann
Maxim Sarychau, geboren 1987, ist Fotojournalist und Visual Artist. Er lebt und arbeitet in Minsk und widmet sich in vornehmlich mit den Themen Gewalt, Geschichte und kollektiven Erinnerung. Er ist Mitbegründer von SHKLO, einer Plattform für belarussische Fotografie und visuelle Künste.

Vera Saluzkaja, geboren 1991, ist Kuratorin zeitgenössischer Kunst und Projektkoordinatorin im Kunstbereich. Sie interessiert sich vor allem für Kunst aus Mittel- und Südosteuropa im Kontext postkolonialer Studien und ist Mitgründerin der Kunst- und Aktivismus-Gruppe „ZA*Grupa“. Sie lebt und arbeitet derzeit in Warschau.

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