Ausgabe I/2016 - Was bleibt?

Was bleibt? (Ausgabe I/2016)




Orte der Erinnerung

eine Fotostrecke von Thomas Jorion

Beim Anblick verlassener Orte fragen wir uns unwillkürlich, was dort früher geschah

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Editorial

Editorial

von Jenny Friedrich-Freksa

Unsere Chefredakteurin wirft einen Blick in das aktuelle Heft 

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Die Welt von morgen

Monsterfisch

Eine Kurznachricht aus den USA

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Geld für Diktaturopfer

Eine Kurznachricht aus Chile

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Gas aus dem Nordmeer

Eine Kurznachricht aus Norwegen 

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Ohne Minen

Eine Kurznachricht aus Mosambik 

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Frauen in Taxis

Eine Kurznachricht aus Ägypten

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E-Residency

Eine Kurznachricht aus Estland

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Was anderswo ganz anders ist

Lernen vom Eisbär

von Robert Peroni

Über ein besonderes Tier in Grönland

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Mitbringsel

von Nneka Egbuna

Wenn man in meinem Heimatland Nigeria Kolanüsse mitbringt, dann gibt man den Gastgebern zu verstehen, dass man mit guten Absichten kommt

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Frühlingssuppe

von Aizhan Khamit

Nauryz ist ein Feiertag, an dem in Kasachstan der Frühlingsanfang gefeiert wird

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Wie ich wurde, was ich bin

Bewahrer der verlorenen Sprachen

von Petro Rychlo

Wie ich in Czernowitz die Literatur der Bukowina und die Gedichte von Paul Celan entdeckte

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Ein Haus ...

... in Nicaragua

von Alejandra Sequeira

Wenn man dieses Haus in Léon, Nicaragua, betritt, schlägt einem der süße Duft von Baiser entgegen

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Thema: Erinnerungen

„Erinnerungen sind unser Leben“

ein Gespräch mit Eric Kandel

Der US-amerikanische Neurowissenschaftler Eric Kandel untersucht seit Jahrzehnten, wie das Gedächtnis Erfahrungen speichert

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Was die Schweine einmal wussten

von Yan Lianke

Weshalb die chinesische Regierung eine Politik des kollektiven Vergessens betreibt

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Der Schmerz meiner Großmutter

von Marianne Hirsch

Wie traumatische Erinnerungen über Generationen hinweg weitergegeben werden

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Thema: Kindheit und Familie

Game-Boy

von Michael W. Clune

Wie Computerspiele den Zugang zu längst verschollen geglaubten Kindheitserinnerungen schaffen

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Die ersten Bilder

von Carole Peterson

Warum manche Kindheitserlebnisse im Gedächtnis bleiben und andere verschwinden 

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Was heute geschah

Menschen und ihre Tagebücher – eine kleine Sammlung

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Sehnsucht nach Damaskus

von Suleman Taufiq

Wie meine Familie an die verlorene Heimat Syrien zurückdenkt

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Mehr als geraubte Dinge

von Julia Hacker

Viele jüdische Familien verloren während der Nazi-Zeit ihren Besitz. Was passiert, wenn sie ihn wiederbekommen?

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Thema: Die Politik der Erinnerung

Das große Schweigen

von Sergey Lebedew

Viele Russen wissen heute wenig über ihre Vorfahren – und dichten deren Geschichte um

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„Es gibt keine historische Wahrheit“

ein Interview mit Milo Rau

Milo Rau inszeniert Theaterstücke über Ereignisse, die sich im kollektiven Gedächtnis festgesetzt haben

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Trümmerlandschaften

von Mohanned Alsayani

Die Zerstörung archäologischer Schätze im Jemen bedroht das kulturelle Gedächtnis des Landes

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Geschichte wird gemacht

von Peter Ulrich Weiß

Über die Rolle der Archivare in deutschen Institutionen

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Thema: Orte der Erinnerung

„Das Denkmal soll Teil unseres Alltags sein“

ein Gespräch mit Michael Arad

Der Architekt Arad hat das 9/11-Memorial in New York entworfen. Ein Gespräch über das Gedenken in öffentlichen Räumen

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Im Staub der Metropolen

von Bora Ćosić

Über Städte, die sich ständig verändern – und jene, die bleiben, wie wir sie in Erinnerung haben

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Wir waren hier

Das UNESCO-Welterbe zeichnet Stätten aus, an denen unsere Vorfahren großes vollbrachten. Ein paar ungewöhnliche Highlights

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Ein bisschen London

von Tapas Kumar Chakraborty

Indien kopiert britische Baudenkmäler und streitet über seine koloniale Vergangenheit

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„Im Libanon ist Verdrängung zum Dauerzustand geworden“

ein Interview mit Monika Borgmann

Die Orientalistin erklärt, warum es so schwer ist, die jüngste Vergangenheit aufzuarbeiten

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Räume der Trauer

von Romaní Díaz

Im peruanischen Ayacucho erinnert ein Museum an die Opfer des Guerillakrieges von 1981 bis 1992

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Thema: Körper und Sinne

„Die Elefantendame wird mich wiedererkennen“

ein Interview mit Caitlin O’Connell

Die Biologin erklärt, warum Elefanten ein gutes Gedächtnis brauchen

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Das kenn‘ ich doch

von Douwe Draaisma

Déjà-vus sind ein rätselhaftes Phänomen. Wie die Wahrnehmung uns manchmal einen Streich spielt

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Der Duft der Erwachsenen

von Peaches, Wolfgang Beltracchi, Tacita Dean, Wais Dirie, Tom Robbins, Serhij Zhadan

Ob Weihrauch, Bier oder Beeren: Streift ein ganz bestimmter Geruch unsere Nase, bahnen sich Erinnerungen ihren Weg zurück ins Gedächtnis. An welchen Düften die Vergangenheit haften bleibt, ist oft rätselhaft

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Zügel in der Hand

von Monika Mehlem

Wie eine Therapie mit Pferden Menschen hilft, verdrängte Erfahrungen zurückzuholen

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Vergessen tut gut

von Noam Shpancer

Wir sind nicht immer Herr unserer Erinnerungen – aus gutem Grund

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Weltreport

Der Weg ist das Ziel

von Fabian Ebeling

Lange schon wird eine Zwei-Staaten-Lösung zwischen Israel und den palästinensischen Gebieten diskutiert. Mit jeder Gewaltwelle rückt diese jedoch in weitere Ferne. Die NGO Combatants for Peace probt trotz allem den Frieden

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Die Behörden des Kalifats

von Nather Henafe Alali

Wie der sogenannte Islamische Staat in Syrien sein System der Unterdrückung einrichtet

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Der lange Weg zur freien Presse

von Kristin Oeing

In der ersten Journalistenschule Myanmars werden Nachwuchsredakteure auf ihren Berufsalltag vorbereitet

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In Europa

Wie Menschen in Europa leben

Nirgendwo leben so viele Rentner wie in Lissabon und in Dublin kommen die meisten Kinder zur Welt. Ein paar Spitzenwerte aus europäischen Hauptstädten

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„Migranten warten sieben Jahre auf Arbeit“

ein Gespräch mit Sofia Appelgren

Einwanderer bringen berufliche Fähigkeiten mit, die die europäische Wirtschaft gut brauchen kann. Die Unternehmerin Appelgren erklärt, wie sie Kontakte zwischen ihnen und schwedischen Arbeitgebern herstellt

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Kulturort

Die Universität von Algier

von Andreas Rost

Moment der Stille: ein Student betet in der von Oscar Niemeyer entworfenen Hochschule

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Theorie

Digitale Staatskunst

von Jon Worth

Hollywood, Demokratie, Freiheit - das waren einst Exportschlager der Public Diplomacy. Wie aber wandelt sich der Kommunikationsstil der Regierungen mit der zunehmende Vernetzung der Bürger?

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Praxis

Konkurrierende Botschaften

von François-Bernard Huyghe

Hollywood, Demokratie, Freiheit - das waren einst Exportschlager der Public Diplomacy. Wie aber wandelt sich der Kommunikationsstil der Regierungen mit der zunehmenden Vernetzung der Bürger?

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Das Dokument

Die Macht des Bloßstellens

Jennifer Jacquet

Zwischen Shitstorms und kluger Kommunikationskampagne: Das Beschämen von Personen und Institutionen wird zunehmend als politisches Instrument eingesetzt

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Bücher

Die Sehnsucht nach der Fremde

von Stephan Wackwitz

Rainer Wieland hat historische Reiseberichte gesammelt, die zeigen, dass es Menschen schon immer an ferne Orte gezogen hat

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Die Hungrigen und die Satten

von Friedrich Wilhelm Graf

Keine Naturkatastrophe, sondern menschengemacht: Der argentinische Journalist Martín Caparrós ruft zum Kampf gegen den weltweiten Hunger auf

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Mein Freund Abu Jürgen

von Jörg Walendy

Alles für ein deutsches Visum: Assaf Alassaf erzählt von der Freundschaft eines aus Syrien geflüchteten Zahnarztes mit dem deutschen Botschafter in Beirut

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Künstler auf Koks

Carmen Eller

In seinem Roman „Die goldenen Jahre“ erzählt der verstorbene iranisch-amerikanische Musiker Ali Eskandarian von einem Leben zwischen Rausch und Ernüchterung

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Künstler auf Koks

von Carmen Eller

In seinem Roman „Die goldenen Jahre“ erzählt der verstorbene iranisch-amerikanische Musiker Ali Eskandarian von einem Leben zwischen Rausch und Ernüchterung

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Weltmarkt

Zeichnen im Raum

Diesmal: Ein 3D-Drucker-Stift

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