Doris Akrap


Doris Akrap, geboren 1974, ist Journalistin, Redakteurin bei taz und enge Vertraute von Deniz Yücel. Als Herausgeberin schrieb das Vorwort für Yücels Buch »Wir sind ja nicht zum Spaß hier. Reportagen, Satiren und andere Gebrauchstexte« (nautilus, Hamburg, 2018). Für viele Jahre trat sie an der Seite von Mely Kiyak, Deniz Yücel, Yassin Musharbash, Özlem Topçu und anderen in der antirassistischen Show »Hate Poetry« auf – die Gruppe wurde dafür 2014 als Medium-“Journalisten des Jahres” unter der Kategorie Sonderpreis ausgezeichnet. Als Redakteurin war sie an der Broschüre »Was tun gegen Antisemitismus – Erfahrungen aus der Projektarbeit der Amadeu Antonio Stiftung« maßgeblich beteiligt, einer ausführlichen Textsammlung für die Entwicklung und Erprobung von Handlungsmodellen zur Bekämpfung des Antisemitismus in den neuen Bundesländern. Akrap lebt in Berlin.



Artikel des Autors/ der Autorin

Ich und alle anderen (Ausgabe IV/2016)

Hart am Wind

Fukushima, Mexiko-Stadt, Ljubljana – genau zwölf Stunden gibt sich Aleš Šteger, um an verschiedenen Orten der Welt seine Gedanken aufzuschreiben. Herausgekommen ist das „Logbuch der Gegenwart“

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Breaking News (Ausgabe II/2017)

Der Niedergang der Stublers

Miljenko Jergović entwirft in „Die unerhörte Geschichte meiner Familie“ ein intimes Stadtporträt von Sarajevo

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Erde, wie geht's? (Ausgabe I/2018)

Kontinent der Flüchtlinge

Der Historiker Philipp Ther untersucht, wie Europa in der Vergangenheit Schutzsuchende aufgenommen hat

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Nonstop (Ausgabe III/2019)

Eingeschlossen in Sarajevo

Damir Ovcinas Roman führt den Schrecken des bosnischen Genozids vor Augen

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