Antonio Negri


Antonio Negri, geboren 1933 in Padua, ist Philosoph. Er studierte und lehrte an der Universität Padua. 1979 wurde Negri in Italien verhaftet und 1984 zu dreißig Jahren Haft verurteilt. Ihm wurde vorgeworfen, die Roten Brigaden moralisch unterstützt zu haben. 1983 flüchtete er nach Frankreich, wo er 14 Jahre lebte und an der Universität Paris VIII und am Collège international de philosophie lehrte. 1997 kehrte er nach Rom zurück und verbüßte seine Reststrafe bis 2003. Negri ist Mitglied der 2016 gegründeten Bewegung Demokratie in Europa 2025. Er lebt in Paris und Venedig.

Veröffentlichungen von Antonio Negri:

Common Wealth.
Das Ende des
Eigentums
(Zusammen mit Michael Hardt) (Campus Verlag, Frankfurt am Main, 2009).

Multitude. Krieg und Demokratie im Empire
(Zusammen mit
Michael Hardt) (Campus Verlag, Frankfurt am Main, 2004).

Empire. Die neue Weltordnung
(Zusammen mit Michael Hardt) (Campus Verlag, Frankfurt am Main, 2000).



Artikel des Autors/ der Autorin

Das neue Italien (Ausgabe III/2016)

„Die Italiener haben eine sehr eigenartige Beziehung zur EU“

Der Philosoph Antonio Negri über die Politik Renzis, die Flüchtlingskrise und die Rolle Italiens in der Welt

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