Chinas Überzeugungskraft

Gudrun Czekalla

e-volution. Wie uns die digitale Welt verändert (Ausgabe III/2010)


In den letzten Jahren hat China seine Auswärtige Kulturpolitik und den Einsatz von Soft Power zur Durchsetzung nationaler Interessen rasant fortentwickelt. Doch die politischen Werte, die hinter dem ökonomischen Aufstieg stehen, sind nur wenig kompatibel mit den geltenden internationalen Normen und angesichts der chinesischen Haltung zu den Menschenrechten mangelt es Chinas Soft Power an moralischer Überzeugungskraft. Die vorliegende Aufsatzsammlung geht zurück auf eine Konferenz in Singapur im Jahr 2007. Sie dokumentiert die chinesische und internationale Diskussion zum Thema Soft Power und beschreibt Potenzial, Ressourcen, Stärken und Schwächen chinesischer Soft Power aus außenpolitischer, wirtschaftspolitischer, kultureller, historischer und erzieherischer Perspektive. (Cz)

Soft power. China‘s emerging strategy in international politics. Hrsg. von Mingjiang Li. Lexington Books, Lanham/Md., 2009. VII, 275 Seiten.



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