Campus-Kommunikation

von Renate Heugel

e-volution. Wie uns die digitale Welt verändert (Ausgabe III/2010)


Die Anzahl internationaler Teilnehmer am Universitätsleben in Deutschland wächst. Ihre unterschiedlichen Wertevorstellungen und Verhaltensweisen spiegeln sich in der Art der Kommunikation, den Lern- und Arbeitsmethoden wider Begriffe wie Reflexion, Analyse, Kreativität können in verschiedenen Kulturen in ihrer Bedeutung voneinander abweichend verstanden werden. Daraus ergeben sich Fragen, Missverständnisse und Misserfolge – sowohl bei Studierenden als auch bei Dozenten und Professoren. Wie wirkt sich die kulturelle Prägung des Einzelnen auf sein wissenschaftliches Arbeiten aus?

Dieses Buch erörtert Bedingungen, die eine gelungene Kommunikation ermöglichen beziehungsweise ein Scheitern verhindern können. Wissenschaftler aus China, Indien, Afrika, den Vereinigten Staaten und Deutschland werden befragt, ihre Sichtweisen vermittelt, theoretische Einsichten mit praktischen Erfahrungen verknüpft und Perspektiven für eine erfolgreiche akademische Integration entwickelt. Der Leser erfährt, dass vertraute Bildungskulturen auf einem Universitäts-Campus, der von der Vielfältigkeit und Mobilität seiner akademischen Teilnehmer gekennzeichnet ist, nicht länger als gegeben betrachtet werden können. 

Lost in Transnation. Towards an Intercultural Dimension on Campus. Kellner, Bremen, 2009.



Ähnliche Artikel

Ich und alle anderen (Thema: Gemeinschaft)

Erste Worte

von Carolin Demuth

Mütter in Deutschland und Kamerun reden ganz unterschiedlich mit ihren Kindern. Das hat Folgen

mehr


Frauen, wie geht's? (In Europa)

Abgestempelt

von Abbas Khider

Warum ein deutscher Pass das Leben in Deutschland nicht unbedingt leichter macht – im Ausland aber schon

mehr


Frauen, wie geht's? (Kulturprogramme)

Anstiftungen zur Demokratie

von Christine Müller

Ideologische Grenzen zählen nicht: In der Auslandsarbeit wollen alle politischen Stiftungen dasselbe – Demokratie fördern

mehr


Körper (Bücher)

Frankreich nach 1945

von Gudrun Czekalla

Während es vor dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland nur ein Französisches Kulturinstitut gab, entstand bereits kurz nach Kriegsende ein dichtes Netz an französi...

mehr


Frauen, wie geht's? (Bücher)

Bilaterale Kulturbeziehungen

von Gudrun Czekalla

Die ersten Kontakte zwischen Deutschland und Italien nach 1945 fanden zwischen Industriellen, Handeltreibenden und Kaufleuten statt. Erst 1951 wurden wieder Bot...

mehr


Was vom Krieg übrig bleibt (Thema: Krieg)

Die Kinder der Boches

von Jean-Paul Picaper

Der Hass, der nach der Befreiung Französinnen entgegenschlug, die sich im Zweiten Weltkrieg mit einem deutschen Soldaten eingelassen hatten, ist bekannt. Viel weniger ist hingegen von den Schicksalen der Kinder aus diesen Beziehungen an die Öffentlichkeit gelangt

mehr