Islamwissenschaft

von Gudrun Czekalla

Wir haben die Wahl. Von neuen und alten Demokratien (Ausgabe III/2008)


Die Islamwissenschaften legen eine religionswissenschaftliche Ausrichtung nahe. Die Forscher wiederum sehen sich als Geisteswissenschaftler mit historischen Methoden und interdisziplinärem Ansatz. Mit diesem Buch soll ein Beitrag zur Öffnung des Fachs und zum Umgang mit Widersprüchen geleistet werden. Den Gegensatz zwischen Islamwissenschaft und öffentlichen Erwartungen spiegeln die Beiträge im dritten Teil des Buchs, die Themen der medialen und politischen Ambivalenz aufarbeiten: Islambilder in den Medien, Konsequenzen des 11. September für das Fach, Grenzen der islamwissenschaftlichen Politikberatung und das Verhältnis zwischen Orientalistik und Außenpolitik

Das Unbehagen in der Islamwissenschaft. Ein klassisches Fach im Scheinwerferlicht der Politik und der Medien. Hrsg. von Abbas Poya, Maurus Reinkowski. Bielefeld: transkript Verlag, 2008. 334 Seiten.



Ähnliche Artikel

Großbritannien (Bücher)

Das schwarze Jahrzehnt

von Yacine Idjer

Der algerische Autor Boualem Sansal zieht in „Das Dorf des Deutschen“ provokante Parallelen zwischen Nationalsozialismus und Islamismus

mehr


Zweifeln ist menschlich. Aufklärung im 21. Jahrhundert (Pressespiegel)

Murdoch und die Mächtigen

Mitarbeiter einer einflussreichen britischen Zeitung haben Telefone abgehört und Polizisten bestochen

mehr


Erde, wie geht's? (Anruf bei ...)

... einem Regisseur: Müssen wir mit Rechten reden?

es antwortet Milo Rau

Klar, im deutschen Parlament sitzen jetzt nun mal Rechte!

mehr


Good Morning America. Ein Land wacht auf (Essay)

Zeitenwende

von Jos de Mul

Wie die digitale Revolution unsere Wahrnehmung von Geschichte verändert

mehr


Das Deutsche in der Welt (In Europa)

Mangelndes Vertrauen

von Endre Bojtár

Rechtsruck in Ungarn: Wie die Regierung demokratische Strukturen schwächt und so die Gesellschaft verändert

mehr


Innenleben. Ein Heft über Gefühle (Thema: Gefühle)

Die Tränen des Premiers

von Jan Plamper

Welche Rolle Gefühle in den internationalen Beziehungen spielen

mehr