Bilaterale Kulturbeziehungen

Wir haben die Wahl. Von neuen und alten Demokratien (Ausgabe III/2008)


1608 kamen die ersten Deutschen nach Amerika und bereits 1682 wurde ihre erste Siedlung Germantown gegründet. Um 1900 lebten rund sechs Millionen Deutsche in den USA. Heute erklären etwa 17 Prozent der Amerikaner, dass sie deutsche Wurzeln haben. Wie stark der Einfluss dieser Einwanderergruppe auf die amerikanische Identität war und bis heute ist, zeigen die Beiträge dieses Sammelwerks. 37 Autoren von dies- und jenseits des Atlantiks und aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen schildern ihre Sicht der Dinge: Sie thematisieren die gegenseitigen Stereotypen und die Wahrnehmungen, die Deutsche und Amerikaner voneinander haben, gehen auf Deutschland als Motiv in der amerikanischen Literatur ein und untersuchen das Motiv „Amerika“ in der deutschen Literatur bei Karl May und anderen. Sie beleuchten darüber hinaus die deutsche Präsenz in Film und Medien und schildern den deutschen Einfluss auf das amerikanische Rechtssystem, Musik, Architektur, Universitäten und die amerikanische Küche. Weitere Themen sind die Germanistik und die deutsche Literatur in den Vereinigten Staaten sowie einzelne deutsche Dialekte wie das Niederdeutsche oder das Pennsylvanien-Deutsch.

Die deutsche Präsenz in den USA. Hrsg. von Josef Raab, Jan Wirrer Berlin: Lit-Verlag, 2008. 848 Seiten.



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