Studentenaustausch

von Gudrun Czekalla

Toleranz und ihre Grenzen (Ausgabe III/2007)


Hoher Pflichtstundenanteil und Anwesenheitspflicht in Frankreich, selbst organisiertes Studium und hohe Eigenverantwortung in Deutschland – wer bereits ein Auslandssemester dies- oder jenseits des Rheins verbracht hat, weiß um den Kulturschock, der Studierende aus dem jeweiligen Partnerland erwartet. Der interkulturelle Studienführer wendet sich daher an den wissenschaftlichen Nachwuchs und die Lehrenden beider Länder, die regelmäßig mit ausländischen Studenten zu tun haben.

Die Autoren geben Auskunft über aktuelle Strukturen im deutschen und französischen Hochschulwesen, beschreiben die Unterschiede zwischen Grandes Écoles und Universités auf der einen und Universität, Hochschule, Fachhochschule, Gesamthochschule und Technische Universität auf der anderen Seite. Sie stellen gesetzliche Grundlagen vor, informieren über Zugangsvoraussetzungen Abschlüsse und gängige Fächerkombinationen. Sie erläutern Seminare, Vorlesungen, Übungen sowie cours magistraux, travaux dirigés und séminaires und gehen auf die unterschiedlichen Examina und Benotungssysteme ein. Ein weiteres Kapitel stellt das Lehrpersonal vom Professor über den Privatdozenten bis zum Professeur, maître de conférence und den chargé de cours vor.

Studieren in Frankreich und Deutschland. Akademische Lehr- und Lernkulturen im Vergleich. Berlin: Avinus Verlag, 2006. 109 Seiten.



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