Public Diplomacy

Gudrun Czekalla

Was vom Krieg übrig bleibt (Ausgabe I/2007)


Seit über 60 Jahren bemüht sich die amerikanische public diplomacy mit wechselndem Erfolg, die arabische öffentliche Meinung zu erreichen. Mit welchen Maßnahmen dies in der Vergangenheit geschah und welche Herausforderungen sich in der Zukunft stellen, beschreibt der Autor, ein ehemaliger Diplomat und Botschafter im Nahen Osten, im vorliegenden Buch. Er grenzt die public diplomacy, die sich durch Glaubwürdigkeit und die Nutzung öffentlicher Kommunikationsmittel auszeichnet, von der Propaganda ab und nennt maßgebliche Ziele der amerikanischen Kulturdiplomatie. Sie soll die amerikanische Außenpolitik gegenüber der ausländischen Öffentlichkeit erklären, ein faires und ausgewogenes Bild der amerikanischen Kultur und Gesellschaft zeichnen, das gegenseitige Verständnis zwischen den Staaten fördern und amerikanische Politiker bei der Einschätzung ausländischer Interessen beraten. 
 

American Encounters with Arabs.The “soft power” of U.S. public diplomacy in the Middle East. William A. Rugh. Westport, CT.: Praeger Security International, 2006. 220 Seiten.
 
 Alle Titel sind in der Bibliothek des ifa ausleihbar.
 www.ifa.de/b/index.htm
 

 



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