Sprachwechsel

Toleranz und ihre Grenzen (Ausgabe III/2007)


Der kamerunische Professor und Schriftsteller Prinz Kum’ a Ndumbe III, 61, weiß, was man von Afrika lernen kann: „Geduld“. Nach einer strengen Erziehung als Thronfolger im Königshaus der Bele Bele in Douala wurde er als 15-Jähriger auf ein Münchener Gymnasium geschickt und begann auf Deutsch, der alten Kolonialsprache, zu schreiben. Aber er fand keinen Verlag. Nun schreibt er auf Französisch, denn in dieser Sprache werden seine Texte endlich gedruckt.



Ähnliche Artikel

Wir haben die Wahl. Von neuen und alten Demokratien (Bücher)

Erforschte Kulturbeziehungen

Gudrun Czekalla

Neue wissenschaftliche Arbeiten zu den Themenfeldern
Außenkulturpolitik und Internationale Beziehungen

mehr


Das Deutsche in der Welt (Themenschwerpunkt)

Thomas Mann als Handicap

Rosa Ribas

Die deutsche Literatur gilt als schwierig. Wie man ihr dennoch verfallen kann

mehr


Was machst du? Wie Menschen weltweit arbeiten (Bücher)

"Adorno in Kalkutta"

Der indische Verleger Naveen Kishore macht schöne Bücher für die ganze Welt. Ein Gespräch

mehr


Atatürks Erben. Die Türkei im Aufbruch (Bücher)

„Gewalt wird zur Routine“

Yiftach Ashkenazy

Ein Interview mit dem jungen israelischen Autor Yiftach Ashkenazy über sein neues Buch „Mein erster Krieg“

mehr


Das neue Italien (Themenschwerpunkt)

Die Bienenstock-Mentalität

Tim Parks

Die Literatur als Spiegelbild der Gesellschaft: Warum in Italien die
Zugehörigkeit zu einer Gruppe wichtiger ist als alles andere

mehr


Kauf ich. Ein Heft über Konsum (Magazin)

„Wir leben nicht vom Brot allein“

Die dänische Schriftstellerin Janne Teller und der deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier sprechen über Literatur und Politik

mehr