Sprachwechsel

Toleranz und ihre Grenzen (Ausgabe III/2007)


Der kamerunische Professor und Schriftsteller Prinz Kum’ a Ndumbe III, 61, weiß, was man von Afrika lernen kann: „Geduld“. Nach einer strengen Erziehung als Thronfolger im Königshaus der Bele Bele in Douala wurde er als 15-Jähriger auf ein Münchener Gymnasium geschickt und begann auf Deutsch, der alten Kolonialsprache, zu schreiben. Aber er fand keinen Verlag. Nun schreibt er auf Französisch, denn in dieser Sprache werden seine Texte endlich gedruckt.



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