Zivile Konfliktbearbeitung

Gudrun Czekalla

Was vom Krieg übrig bleibt (Ausgabe I/2007)


Das Projekt „Zivile Konfliktbearbeitung“ (zivik) des Instituts für Auslandsbeziehungen hat vielfältige Aufgaben: Es ist Klammer zwischen Auswärtigem Amt und Nichtregierungsorganisationen es berät und qualifiziert Nichtregierungsorganisationen im In- und Ausland, und es dokumentiert und evaluiert das deutsche Engagement in der internationalen zivilgesellschaftlichen Friedensarbeit. Der vorliegende Jubiläumsband umfasst Beiträge zu Positionen und politischer Praxis, die die Notwendigkeit einer starken Zivilgesellschaft für die europäische Sicherheitspolitik nachweisen, Entwicklungen und Herausforderungen ziviler Konfliktprävention aufzeigen und das Phänomen der Pazifizierungskriege untersuchen. Beispiele erfolgreicher Friedensprojekte von ausgewählten Akteuren bilden den zweiten Teil der Aufsatzsammlung. Chronologie, Tabellen und Informationen über wichtige Verbindungen schließen den Band ab.

Frieden und Zivilgesellschaft. Programm, Praxis, Partner. Fünf Jahre Förderprogramm Zivile Konfliktbearbeitung. Schwalbach/Ts.: Wochenschau-Verlag, 2006. 160 Seiten.



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