Weltklimakonferenz

Was vom Krieg übrig bleibt (Ausgabe I/2007)


Das Paradoxe ist, dass es oft die ärmsten Länder sind, die selbst nicht zum Treibhauseffekt beitragen, von den globalen Auswirkungen aber am härtesten betroffen sind.
KRISTELIGT DAGBLAD (Kopenhagen) am 16. November 2006.

Die afrikanischen Gastgeber dürfen sich nicht zurücklehnen und darauf warten, dass die reichen Länder etwas unternehmen, weil sie diejenigen sind, die am Kohlenmonoxidausstoß den größten Anteil haben. Obwohl das die Wahrheit ist [...], müssen wir die hiesige Situation ins Blickfeld nehmen, in der sich die Umweltproblematik von Tag zu Tag zuspitzt.
Betty Caplan in DAILY NATION (Nairobi) am 6. November 2006.

Für die USA ist es zu spät, dem Kyoto-Abkommen beizutreten, da ihre Emissionen zwischen 1990 und 2004 um 16 Prozent angestiegen sind. [...] Aber was ist mit China, Indien und anderen, die aus vom Kyoto-Protokoll ausgenommen sind, weil sie das Treibhausproblem nicht versursacht haben und einen eiligen Wachstum nötig haben, um ihre Bevölkerung aus der Armut zu bewegen?
Charles J. Hanlay in CHICAGO TRIBUNE am 18. November 2006.

Die Herausforderung dieser Konferenz besteht weniger in einer geschlossenen Übereinkunft als vielmehr in der Positionierung der Entwicklungsländer [...] Die echte Unbekannte bleibt die amerikanische Haltung. 1997 haben sich die USA geweigert, das Kyoto-Protokoll zu unterzeichnen. Im November 2008 werden die amerikanischen Wahlen entscheiden, ob sich die Weltmacht Nummer eins am globalen Kampf gegen den Treibhauseffekt beteiligen wird.
Stéphanie Braquehais in RADIO FRANCE INTERNATIONAL am 18. November 2006.



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