Westen und Antiwesten

von Amartya Sen

Unterwegs. Wie wir reisen (Ausgabe II/2007)


In der Welt von heute gibt es einen starken Widerstand gegen die „Verwestlichung“. Er kann in der Form auftreten, dass man Ideen meidet, die als „westlich“ gelten, obwohl sie historisch in vielen nicht-westlichen Gesellschaften florierten und Teil unserer gemeinsamen Vergangenheit sind. Es ist beispielsweise nichts ausschließlich „Westliches“ daran, die Freiheit zu schätzen und den öffentlichen Diskurs zu verteidigen. In anderen Gesellschaften kann man jedoch eine negative Haltung zu ihnen erzeugen, indem man sie als „westlich“ abstempelt. Das lässt sich an verschiedenen Formen antiwestlicher Rhetorik beobachten, von der Befürwortung „asiatischer Werte“ (...) bis zu der Behauptung, „islamische Ideale“ müssten allem, wofür der Westen steht, zutiefst feindlich gesonnen sein (...).

Diese Fixierung auf den Westen beziehungsweise den vermeintlichen Westen hat ihren Grund zum Teil in der Geschichte des Kolonialismus. Der westliche Imperialismus hat im Laufe der letzten Jahrhunderte nicht nur die politische Unabhängigkeit jener Länder zerstört, die von den Kolonialmächten regiert oder beherrscht wurden, sondern auch ein vom Westen besessenes Einstellungsklima geschaffen, wobei diese Obsession jedoch in unterschiedlichen Formen auftritt, die von der sklavischen Nachahmung bis zur entschiedenen Feindschaft reichen. Die Dialektik des kolonisierten Geistes umfasst sowohl Bewunderung als auch Abneigung.Es wäre falsch, in der postkolonialen Abneigung gegen den Westen nur eine Reaktion auf koloniale Misshandlung, Ausbeutung und Demütigung sehen zu wollen.

Die postkoloniale Entfremdung ist mehr als nur eine Reaktion auf die reale Geschichte des Missbrauchs. Statt in einer „Wie du mir, so ich dir“-Reaktion eine Patenterklärung aufzutischen, müssen wir tiefer gehen (...). Zugleich ist es aber auch wichtig, anzuerkennen und sich zu erinnern, dass es tatsächlich schwerwiegende Missbrauchsfälle gab, und zum Teil beseelt die in Prosa oder Dichtung bewahrte gesellschaftliche Erinnerung an diese wirklichen Verbrechen die antiwestlichen Einstellungen bis heute. Nun, da eine nostalgische Sehnsucht nach den einstigen Imperien, besonders nach dem britischen, in Europa (und seltsamerweise auch in Amerika) so etwas wie ein Comeback erlebt, muss daran erinnert werden, dass das empfundene Gefühl kolonialer Ungerechtigkeit nicht ganz unbegründet war. Nicht nur die von den Kolonialherren begangenen Übergriffe und Gräueltaten (...), auch die allgemeine psychologische Einstellung gegenüber dem unterworfenen Volk erzeugte vielfach ein Gefühl der Demütigung und eine aufgezwungene Wahrnehmung von Minderwertigkeit.

Die Rolle der kolonialen Demütigung in der Dialektik dominierter Völker verdient mindestens so viel Beachtung wie der Einfluss der von den imperialen Behörden aufgezwungenen wirtschaftlichen und politischen Asymmetrie. (...) Dennoch müssen die beschränkten Horizonte des kolonisierten Geistes und seine Fixierung auf den Westen – ob in Ressentiment oder in Bewunderung – überwunden werden. Es kann nicht sinnvoll sein, sich vornehmlich als jemand zu verstehen, der (oder dessen Vorfahren) von Kolonialisten falsch dargestellt oder schlecht behandelt wurde, mag diese Kennzeichnung auch noch so zutreffend sein. Es gibt zweifellos Gelegenheiten, bei denen diese Diagnose durchaus relevant ist. Angesichts des Fortbestehens kolonialer Asymmetrien in der einen oder anderen Form – oft verwendet man dafür den Ausdruck „Neokolonialismus“ – und der machtvollen neuen Versuchung, in den Einrichtungen des verflossenen Empire ein großes Verdienst zu sehen, dürften sich solche Gelegenheiten noch recht häufig ergeben. Man würde sich selbst jedoch Unrecht tun, ließe man seine heutigen Prioritäten vom Unmut über eine einstmals aufgezwungene Inferiorität bestimmen. Auch kann es die Aufmerksamkeit von anderen Zielen ablenken, welche diejenigen, die aus einstigen Kolonien stammen, in der Gegenwart zu schätzen und zu verfolgen allen Anlass haben.

Tatsächlich ist der kolonisierte Geist parasitär besessen von der Beziehung zu den einstigen Kolonialmächten. So unterschiedlich die Formen sind, in denen sich diese Obsession niederschlägt, kann diese generelle Abhängigkeit doch keine gute Grundlage des Selbstverständnisses sein. Die Art dieser „reaktiven Selbstwahrnehmung“ hat (...) weitreichende Auswirkungen auf heutige Angelegenheiten gehabt. Sie hat erstens eine unnötige Ablehnung vieler weltweiter Ideen (wie Demokratie und persönliche Freiheit) gefördert, weil man fälschlicherweise glaubte, es handele sich um „westliche“ Ideen sie hat zweitens zu einer verzerrten Deutung der Geistes- und Wissenschaftsgeschichte der Welt beigetragen, sowohl jener Dinge, die wirklich „westlich“ sind, als auch jener, die verschiedenen Kulturen entstammen und sie hat drittens den religiösen Fundamentalismus und sogar den internationalen Terrorismus gedeihen lassen. (...)

Es gehört zu den Merkwürdigkeiten der postkolonialen Welt, dass viele nichtwestliche Völker dazu neigen, sich eigentlich als „das Andere“ zu sehen (...). Sie werden dazu gebracht, ihre Identität vornehmlich unter dem Aspekt zu definieren, anders als die westlichen Völker zu sein. Etwas von dieser „Andersheit“ findet man im Aufkommen verschiedener Selbstdefinitionen, die für den kulturellen oder politischen Nationalismus charakteristisch sind, und sogar im Beitrag dieser reaktiven Sichtweise zum Fundamentalismus.

Zwar geht es diesen „nichtwestlichen“ – und zuweilen „antiwestlichen“ – Sichtweisen um ein emphatisches Streben nach Unabhängigkeit von der kolonialen Dominanz, doch in Wirklichkeit sind sie ganz und gar fremdabhängig, und zwar auf eine negative und aufsässige Weise. Die Dialektik des gefesselten Geistes kann zu einer sehr voreingenommenen und parasitär reaktiven Selbstwahrnehmung führen. Diese singuläre Denkweise kann auch die Form annehmen, dass man versucht, mit dem Westen „abzurechnen“ (...), und unter Berufung auf frühere und aktuelle Vergehen der westlichen Welt nach Gerechtigkeit in der Gegenwart strebt. Sie kann auch die positivere Form annehmen, dass man wünscht, „den Westen einzuholen“, dass man versucht, „ihn in seinem eigenen Spiel zu schlagen“, oder dass man sich bemüht, eine Gesellschaft aufzubauen, „die sogar die Westler bewundern müssen“. Diese positiven Programme mögen frei sein von der Aufsässigkeit und dem unbedachten Zorn des Bestrafungs- oder des Vergeltungsprogramms, aber auch sie machen die eigene Identität zutiefst von den Beziehungen zu anderen abhängig. Die Kolonialherren von gestern üben bis heute einen enormen Einfluss auf den postkolonialen Geist aus.

Eine andere leidige Folge dessen, dass man sich selbst als „den Anderen“ sieht, besteht darin, dass die westliche Aneignung des weltweiten Erbes universalistischer politischer Ideen (...) dadurch noch schädlicher wird. Die Fehldiagnose dessen, was „westlich“ ist (...), kann einen hohen Tribut fordern, da sie die Zustimmung für Demokratie oder Freiheit in der nichtwestlichen Welt mindert. (...)
 Eine der bemerkenswerten Äußerungen einer reaktiven nicht-westlichen Identität besteht in den „asiatischen Werten“, die von vielen Ostasiaten vertreten werden. Damit wird auf die Behauptung des Westens reagiert, er sei der historische Verwahrer der Ideen über Freiheit und Rechte (...). Verfechter der Vorzüglichkeit „asiatischer Werte“ bestreiten das gar nicht, ganz im Gegenteil. Mag Europa auch die Heimat von Freiheit und individuellen Rechten gewesen sein, heißt es, doch bei den „asiatischen Werten“ stünden Disziplin und Ordnung obenan, und das sei, wird behauptet, eine wunderbare Priorität.

Dem Westen wird bedeutet, er könne seine individuellen Freiheiten und Rechte behalten Asien dagegen werde besser fahren, wenn es an ordentlichem Benehmen und diszipliniertem Verhalten festhalte. Die Westbesessenheit dieser hochtönenden „asiatischen“ Behauptung ist schwerlich zu übersehen. Den stärksten Anklang fand die Verherrlichung „asiatischer Werte“ in Ländern östlich von Thailand, besonders bei führenden Politikern und Regierungssprechern. Eine noch ehrgeizigere Behauptung spricht sogar davon, das übrige Asien sei ebenfalls sehr „ähnlich“. Lee Kuan Yew, Senior Minister und ehemaliger Premierminister von Singapur (...) verband die Betonung asiatischer Werte mit der Notwendigkeit, sich gegen die Hegemonie des Westens zu wehren, namentlich gegen die politische Vorherrschaft der Vereinigten Staaten, und unterstrich, dass Singapur „kein von Amerika abhängiger Staat“ sei.

Die Unterschiede, die in Bezug auf Kultur und Werte zwischen Asien und dem Westen bestehen, wurden auf der UN-Menschenrechtskonferenz in Wien im Jahre 1993 von mehreren offiziellen Delegationen unterstrichen. Der Außenminister Singapurs wies darauf hin, dass „die universelle Anerkennung des Ideals der Menschenrechte schädlich sein kann, wenn der Universalismus dazu benutzt wird, die Realität von Unterschieden zu leugnen oder zu verschleiern“. Eine führende Rolle spielte die chinesische Delegation beim Herausstreichen der regionalen Unterschiede und der Klarstellung, dass der in den Erklärungen beschlossene Rahmen von Vorschriften Raum lasse für „regionale Verschiedenheit“. Der chinesische Außenminister gab sogar zu Protokoll, die asiatischen Prioritäten verlangten, dass „Individuen die Rechte der Staaten ihren eigenen überzuordnen haben“. (...)

In dieser postkolonialen Dialektik ist unschwer das Bedürfnis zu erkennen, sich vom Westen abzuheben, und ebenso leicht erkennt man die Anziehungskraft, die für viele Asiaten von der Behauptung ausgeht, Asien habe etwas viel Besseres als Europa. (...)

Was Lee und andere in ihren Thesen über asiatische Werte sagen, ist offenbar geprägt von einer reaktiven Art, der Behauptung des Westens zu begegnen, er sei die natürliche Heimat von Freiheit und Rechten. Statt diese Behauptung infrage zu stellen, dreht Lee den Spieß um und sagt: Stimmt, wir machen uns nicht viel aus westlichen Ideen von Freiheit und Rechten, weil wir etwas Besseres haben. Auch diese Art von antiwestlicher Rhetorik ist in einem dialektischen Sinne vom Westen besessen.

Wohl kein Kontinent hat im letzten Jahrhundert, besonders in der zweiten Hälfte, so sehr gelitten wie Afrika. Als Mitte des Jahrhunderts die koloniale Herrschaft von Briten, Franzosen, Portugiesen und Belgiern offiziell endete, gab es eine starke Verheißung einer demokratischen Entwicklung in Afrika. Stattdessen wurden die meisten Regionen bald zu Opfern von Autoritarismus und Militarismus sowie eines Zusammenbruchs der öffentlichen Ordnung, des Bildungs- und des Gesundheitswesens, und es kam zu einer regelrechten Explosion von lokalen Konflikten, Stammesfehden und Bürgerkriegen. (...) Auf das schwere Schicksal Afrikas in der Zeit des klassischen Imperialismus folgte eine weitere Phase institutioneller Benachteilung während des Kalten Krieges in der zweiten Hälfte des 20.Jahrhunderts. Der Kalte Krieg, der (...) im Wesentlichen auf afrikanischem Boden ausgefochten wurde, veranlasste beide Supermächte, Militärdiktatoren zu umschmeicheln, um sie für sich zu gewinnen. (...)

Wenn Afrika heute versucht, seine koloniale Vergangenheit und die Unterdrückung der Demokratie während des Kalten Krieges hinter sich zu lassen, stößt es auf das Anschlussphänomen in Gestalt des Militarismus und der fortgesetzten Kriegführung, in der der Westen nicht mit Hilfe geizt. Es mag sein, dass der Westen in der heutzutage sehr gebräuchlichen Einteilung der Kulturen häufig gepriesen wird, weil er „eine unter allen zivilisierten Gesellschaften einzigartige Tradition individueller Rechte und Freiheiten“ besitzt, wie es bei Huntington heißt, aber abgesehen davon, dass diese These sich (...) historische Einschränkungen gefallen lassen muss, darf auch nicht übersehen werden, dass der Westen sich daran beteiligt, „individuelle Rechte und Freiheiten“ in anderen Ländern, darunter auch afrikanischen, zu untergraben. Die westlichen Staaten müssen innerhalb ihrer Grenzen geeignete Maßnahmen ergreifen, um die Händler des Todes in die Schranken zu weisen oder zu stoppen. Die Entkolonialisierung des kolonisierten Geistes ist zu ergänzen durch Veränderungen in der westlichen Außenpolitik. (...)

Um die Welt der pluralen Identitäten richtig zu verstehen, müssen wir Klarheit über die Anerkennung unserer vielfältigen Bindungen und Zugehörigkeiten haben, auch wenn das möglicherweise untergeht in anderslautenden einseitigen Behauptungen, wir hätten nur die Wahl zwischen der einen oder der anderen Perspektive. Die Entkolonialisierung des Geistes verlangt, dass wir uns von der Versuchung exklusiver Identitäten und Prioritäten ein für allemal verabschieden. (...)

Der Fundamentalismus (...) floriert im Westen genauso wie anderenorts. Es scheint sogar, als gäbe es nirgendwo auf der Welt einen so starken und so gut organisierten Widerstand gegen Darwin und die Evolutionslehre wie den vonseiten gebildeter Kreise in bestimmten Teilen Amerikas. (...) Der ausgesprochen antiwestliche Charakter einiger nichtchristlicher fundamentalistischer Bewegungen lässt es vielleicht wenig plausibel erscheinen, dass sie in Wirklichkeit zutiefst vom Westen abhängig sind. Aber sie stecken eindeutig in dieser Abhängigkeit, zumal dann, wenn sie Werte und Prioritäten propagieren, die sich ausdrücklich und unbeirrbar gegen westliche Vorstellungen und Interessen richten. Sich selbst als „den Anderen“ zu sehen (...), im Gegensatz zu einem äußeren – in diesem Fall kolonialen – Machtgebilde, ist Bestandteil des Glaubenssystems einiger der schärfsten antiwestlichen fundamentalistischen Bewegungen, zu denen auch die leidenschaftlicheren Versionen des islamischen Fundamentalismus gehören. (...)

Wenn der heutige islamische Fundamentalismus insofern vom Westen parasitiert, so gilt dies in noch stärkerem Maße für den gegen Amerika und Europa gerichteten Terrorismus, der manchmal mit ihm Hand in Hand geht. Wer sein Leben dafür hingibt, den Westen zu schwächen und markante Gebäude, die im Westen von praktischer oder symbolischer Bedeutung sind, in die Luft zu sprengen, ist in einer Weise vom Westen besessen, die alle sonstigen Prioritäten und Werte verdrängt. Diese Besessenheit gehört zu den Dingen, die von der Dialektik des kolonisierten Geistes sehr profitieren können.

Bei der groben Einteilung nach Kulturen verwischt (...) sehr stark der Unterschied zwischen der Eigenschaft eines Menschen, ein Muslim zu sein, was eine wichtige Identität ist, aber nicht unbedingt seine einzige sein muss, und der vollständigen oder vorrangigen Definition dieses Menschen durch seine islamische Identität. Diese in vielen Diskussionen über die aktuelle Politik zu beobachtende Verwischung des Unterschieds zwischen Muslimsein und dem Besitz einer singulären islamischen Identität hat verschiedene Gründe, zu denen sicherlich auch das ausschließliche Vertrauen auf die grobe Klassifikation nach Kulturen gehört. Zu dieser Begriffsverwirrung trägt aber auch das Auftauchen reaktiver Selbstwahrnehmungen im antiwestlichen Denken und Reden bei. Kultur, Literatur, Wissenschaft und Mathematik sind leichter mit anderen zu teilen als die Religion. Durch ihre Neigung, sich selbst als „den Anderen“ zu sehen, der sich deutlich vom Westen unterscheidet, werden viele Menschen in Asien und Afrika veranlasst, ihre entschieden nicht-westlichen Identitäten, die mit dem jüdisch-christlichen Erbe des Westens nichts zu tun haben, stärker zu betonen als andere Elemente ihres Selbstverständnisses.

Für den vorliegenden Text haben wir Auszüge aus dem aktuellen Buch von Amartya Sen entnommen. „Die Identitätsfalle. Warum es keinen Krieg der Kulturen gibt“. Aus dem Englischen von Friedrich Griese. Verlag C.H.Beck, München 2007.



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