Versteckte Nilpferde

Talking about a revolution (Ausgabe II/2020)


Die Nachfahren der Nilpferde von Drogenboss Pablo Escobar sorgen in Kolumbien für Aufruhr. Der Chef des Medellín-Kartells hatte sich auf seiner Hacienda einen illegalen Privatzoo angelegt. Nachdem Escobar 1993 im Drogenkrieg starb, wurde das Landgut geräumt. Vier Nilpferde, versteckt im See der Hacienda, wurden übersehen und haben sich seither im Río Magdalena, einem der größten Flüsse Kolumbiens, stark vermehrt. Die drei Tonnen schweren Tiere verdrängen heimische Arten wie Otter und Seekühe und können auch für Menschen gefährlich sein.



Ähnliche Artikel

Zweifeln ist menschlich. Aufklärung im 21. Jahrhundert (Thema: Aufklärung)

Meister des subtilen Spiels

von Yanick Lahens

In der haitianischen Revolution von 1804 haben sich schwarze Sklaven erstmals Achtung, Freiheit und Menschenrechte erkämpft. Eine Würdigung

mehr


Helden (Bücher)

Von Pornos und Protesten

von Leyla Dakhli

Kann man arabische Pornos mit der arabischen Revolution vergleichen? Eine essayistische Erkundungstour durchs Netz

mehr


Une Grande Nation (Thema: Frankreich)

„Wir brauchen eine Revolution, aber wir haben Macron!“

ein Interview mit Emmanuel Todd

Ein Gespräch mit dem Demografen über die französischen Wähler, die Macht des Präsidenten und die Rolle der Bildung in Frankreich

mehr


Erde, wie geht's? (Praxis)

Für die Armen das Schönste

von Ronal Castañeda

Wo einst das kolumbianische Drogenkartell regierte, stehen in der Stadt Medellín heute moderne Bibliotheken

mehr


Zweifeln ist menschlich. Aufklärung im 21. Jahrhundert (Thema: Aufklärung)

Aufbruch ins Ungewisse

von Mohammed Bamyeh

Die Kraft der arabischen Revolution liegt im Mut zum Chaos – eine gute Voraussetzung, um eine neue Ordnung zu schaffen

mehr


Talking about a revolution (Die Welt von morgen)

Ziegen gegen Waldbrände

Eine Kurznachricht aus Portugal

mehr