Muslime unerwünscht

Schuld (Ausgabe II/2019)


Das indische Unterhaus hat ein Gesetz verabschiedet, das nicht muslimischen Einwanderern die Staatsbürgerschaft ermöglicht. Hunderttausende Hindus, Christen und Sikhs profitieren davon. Bedingung ist, dass sie bereits seit sechs Jahren im Land leben. Für Muslime in derselben Situation soll das Gesetz jedoch nicht gelten. Im von Einwanderung geprägten Bundesstaat Assam gab es deshalb Proteste der Bevölkerung. Allerdings nicht wegen der Diskriminierung der Muslime, sondern der vereinfachten Einbürgerung für Geflüchtete.



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