Matterhorn und Minarettverbot

Gudrun Czekalla

Großbritannien (Ausgabe I/2010)


Käse, Schokolade, Matterhorn, Bankgeheimnis, Uhrenindustrie und Armeemesser – das sind die Begriffe, die jedem sofort zur Schweiz einfallen. Welche Facetten das Bild der Schweiz im Ausland sonst noch bietet und welche Stärken und Schwächen dieses Image beinhaltet, ist für Wirtschaft und Politik gleichermaßen relevant. Das Image der Schweiz bietet die Grundlage für die Positionierung von Produkten im Export ebenso wie für Tourismus und Direktinvestitionen. Daher hat man zur Professionalisierung der Imagepflege im Jahr 2000 die Organisation „Präsenz Schweiz“ gegründet, die von 2000 bis 2006 in den USA, Großbritannien, Frankreich, Spanien, Deutschland, Japan und China Studien zum Image der Schweiz erstellen ließ. Die vorliegende Publikation vergleicht die Ergebnisse dieser Studien und geht ausführlich auf das Image der Schweiz in China ein. Obwohl das Bild der Schweiz sehr positiv ist, wird doch deutlich, dass die erfolgreiche Kommunikation eines positiven Auslandsbilds nur im Einklang mit den Stärken eines Landes gelingen kann. Die Glaubwürdigkeit ist daher ein wesentliches Element der Imagepflege. Und sie hängt auch davon ab, wie sich Politiker, Medien und Bürger im Ausland verhalten.

Das Image der Schweiz im Ausland. Mit Fallbeispiel China. Von Martial Pasquier, Mirja Weiss Richard, Nadia Yersin. Hauptverlag, Bern, 2009. 144 Seiten.



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