Letzte Ruhe auf Stroh

Nonstop (Ausgabe III/2019)


In 15 US-Bundesstaaten wurden kürzlich ökologisch innovative Bestattungsmethoden zugelassen: In einer Kompostanlage werden die Leichname auf Stroh, Holzspäne und Schneckenklee gebettet und in dreißig Tagen von Mikroben abgebaut. Eine andere Methode setzt auf die alkalische Hydrolyse. Dabei verflüssigt sich der Leichnam in vier Stunden, zurück bleibt eine für die Natur unbedenkliche Lauge. So werden die Körper auf schonende Weise wieder ein Teil der Umwelt – ohne Ausstoß von Treibhausgasen, wie etwa bei einer Einäscherung.



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