E-Residency

Was bleibt? (Ausgabe I/2016)


Für 50 Euro vergibt Estland virtuelle Wohnsitze an Nicht-Staatsbürger. Interessierte können seit April 2015 in allen estnischen Botschaften eine E-Residency-Card erhalten, sich damit online identifizieren und auf verschiedene Dienste zugreifen. So kann man zum Beispiel im Internet ein Unternehmen in Estland anmelden, seine Bankgeschäfte und Steuern abwickeln oder mit digitalen Signaturen Verträge abschließen. Die Karte ist jedoch keine Einreise- oder Aufenthaltsgenehmigung für Estland oder die EU. Die E-Residency soll wirtschaftliche Beziehungen mit Estland erleichtern und attraktiver machen.



Ähnliche Artikel

Treffen sich zwei. Westen und Islam (Praxis)

„Der Staat verhält sich wie ein Sponsor“

von Bernd Kauffmann

Wer soll Kultur finanzieren?

mehr


Atatürks Erben. Die Türkei im Aufbruch (Weltreport)

Heimatdesign

von Gudrun M. König

Weltweit tragen alle die gleiche Mode. Gleichzeitig wollen immer mehr Menschen mit ihrer Kleidung zeigen, woher sie kommen

mehr


Was vom Krieg übrig bleibt (Thema: Krieg)

Truppenbewegungen

von Mark Stevens

Die Aggressivität von Kriegsstrategien dient Wirtschaftsunternehmen als Vorbild

mehr


Neuland (Theorie)

Kein Index ist perfekt

von Jonathan McClory

Viele Faktoren bestimmen die Außenwahrnehmung eines Landes. Seit langem versuchen Staaten mit Soft Power ihr Image im Ausland zu verbessern. Doch kann man das Bild eines Landes überhaupt messbar beeinflussen?

mehr


Toleranz und ihre Grenzen (Bücher)

Interkulturelle Kommunikation

von Gudrun Czekalla

Boomende Metropolen wie Dubai stehen nicht nur bei westeuropäischen Touristen hoch im Kurs. Auch die Wirtschaft hat entdeckt, dass der arabische Raum deutschen ...

mehr


Was vom Krieg übrig bleibt (Wählen ...)

... in Estland

von Toivo Tänavsuu

Im März 2007 können alle Esten zum ersten Mal am Rechner ihr Parlament wählen

mehr