Is was, dog?

Andrea Heß

Menschen von morgen (Ausgabe I/2009)


Stellen Sie sich vor, Sie leben irgendwo auf der Welt in einem Apartment-Viertel im Vorort einer Großstadt, in dem Sie als Ausländer aus Sicherheitsgründen von der Außenwelt abgeschottet sind. Blickdichte Zäune oder Mauern umgeben dieses Areal. Eventuell hat Ihr entdeckungsfreudiger Hund bald keine Lust mehr, zu viel Zeit fern der Welt zu verbringen. Das Fenster „Pet Peek“ verhilft Ihrem Vierbeiner zu einem „Blick über den Zaun“ – so kann er das spannende Geschehen draußen mitverfolgen. Carolin Best erfand 2006 diesen Ausguck für ihre eigenen Hunde. Und nicht nur die nahmen den Blick in die Welt schwanzwedelnd auf innerhalb kürzester Zeit wurde die Idee mit mehreren Hunde-Accessoire- und Haustier-Preisen gewürdigt und fand einen großen internationalen Absatzmarkt. Mittlerweile wurden in den USA, Kanada, Australien, Neuseeland, Deutschland, Österreich und der Schweiz an die 8.000 Pet Peeks verkauft. Einzig bei Bulldogen und Boxern wird gelegentlich vom Bullauge im Zaun abgeraten – aufgrund des Sabberfaktors.
Egal, ob Sie in einer Gated Community leben oder nicht: Die Menschen draußen werden den Hund in Ihrem Zaun lieben.

Pet Peek –



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