Simbabwe: Aus für Secondhand-Schlüpfer

Im Dorf. Auf der Suche nach einem besseren Leben (Ausgabe II/2012)


Der Import und Verkauf von gebrauchter Unterwäsche ist in Simbabwe seit Jahresbeginn verboten. Finanzminister Tendai Biti, der das Gesetz einbrachte, zeigte sich schockiert darüber, dass viele Bürger ihre Unterhosen und BHs zu einem Bruchteil des Ladenpreises gebraucht auf Flohmärkten kaufen. Wer Secondhand-Unterwäsche importiert, muss nun pro Kilogramm drei US-Dollar Strafe zahlen. Nach Einschätzung der Vereinten Nationen gehört Simbabwe mit einer Arbeitslosenquote von rund 90 Prozent zu den ärmsten und unterentwickeltsten Ländern der Welt.



Ähnliche Artikel

Geht doch! Ein Männerheft (Themenschwerpunkt)

Ohne Schutz

Albino Forquilha

Wie mich Erwachsene zwangen, ein Kindersoldat zu sein

mehr


Iraner erzählen von Iran (Die Welt von morgen)

Simbabwe: Stop the police

In Simbabwe hat die Polizei über den Instant-Messaging-Dienst WhatsApp eine Nummer eingerichtet, über die Bürger Fälle von Korruption oder Menschenrechtsverle... mehr


Körper (Themenschwerpunkt)

Sowjetschlüpfer

Ekaterina Degot, Julia Demidenko

Was man so drunter trägt: In der Sowjetunion klafften Theorie und Wirklichkeit manchmal weit auseinander. Zwei Einblicke

mehr


Freie Zeit. Was Menschen tun, wenn sie nichts zu tun haben (Fokus)

Die große Leere

Rutendo Mars

In Simbabwe können sich Schüler und Studenten ihre Ausbildung nicht mehr leisten. Viele ihrer Lehrer haben das Land bereits verlassen

mehr


Russland (Top Ten)

Touristen in Südafrika: die zehn Länder, aus denen die meisten Besucher kommen

Samora

1 Simbabwe, 1.110.806 Touristen 2 Lesotho, 824.484 Touristen 3 Mosambik, 702.000 Touristen 4 Swasiland, 475.012 Touristen 5 Botswana, 309.983 Touristen 6 G... mehr


Freie Zeit. Was Menschen tun, wenn sie nichts zu tun haben (Köpfe)

Freie Rede

Als ihm die Stelle als Chefredakteur von NewsDay, der ersten unabhängigen Zeitung Simbabwes, angeboten wurde, zögerte Barnabas Thondhlana keine Sekunde, sie an... mehr