Aus für Secondhand-Schlüpfer

Im Dorf. Auf der Suche nach einem besseren Leben (Ausgabe II/2012)


Der Import und Verkauf von gebrauchter Unterwäsche ist in Simbabwe seit Jahresbeginn verboten. Finanzminister Tendai Biti, der das Gesetz einbrachte, zeigte sich schockiert darüber, dass viele Bürger ihre Unterhosen und BHs zu einem Bruchteil des Ladenpreises gebraucht auf Flohmärkten kaufen. Wer Secondhand-Unterwäsche importiert, muss nun pro Kilogramm drei US-Dollar Strafe zahlen. Nach Einschätzung der Vereinten Nationen gehört Simbabwe mit einer Arbeitslosenquote von rund 90 Prozent zu den ärmsten und unterentwickeltsten Ländern der Welt.



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