Vorbei ist nicht vorüber

von Aleida Assmann

Für Mutige. 18 Dinge, die die Welt verändern (Ausgabe IV/2013)


Der Begriff "Erinnerungskultur" hat sich seit dem Mauerfall in wissenschaftlichen Diskursen, in den Ansprachen der Politiker, aber auch in den Medien und in der Alltagssprache immer mehr durchgesetzt. Wir haben es hier aber nicht nur mit einer neuen Wortschöpfung, sondern auch mit einem neuen Sachverhalt zu tun. Warum kam diese Antwort auf das Jahrhundertverbrechen des Holocaust erst so spät? Es gab doch auch vorher schon verschiedene Ansätze zur sogenannten Vergangenheitsbewältigung: die Aktion Sühnezeichen, die kritischen Nachfragen der 68er-Generation oder die neue Ostpolitik der Brandt-Regierung. Warum galt dennoch so lange - nicht nur in Deutschland und Europa, sondern auch in Israel - das Schweigen als die bessere Option?

Während die Eigendynamik und blinde Betriebsamkeit der deutschen Erinnerungskultur derzeit viel Unmut und Unbehagen auslöst, ist es wichtig, in der gesellschaftlichen Debatte die Grundlagen dieses Wertewechsels, der unser Verhältnis zur Vergangenheit und Zukunft entscheidend verändert hat, nicht aus den Augen zu verlieren. Wir haben es hier nämlich nicht nur mit deutschen Befindlichkeiten, sondern auch mit europäischen und globalen Entwicklungen zu tun. Es ist also Zeit für eine kritische Selbstreflexion, die sich im Folgenden an fünf Grundthesen orientiert, die von Kritikern der Erinnerungskultur formuliert werden.

Erstens: Es gibt kein kollektives Gedächtnis

Eine Erinnerungskultur - so ein häufig geäußertes Argument - kann es schon deshalb gar nicht geben, weil es kein "kollektives Gedächtnis" gibt. Ein Gedächtnis haben doch ausschließlich Individuen, alles andere ist Fiktion, Mythos, Ideologie. Viele Historiker halten das "kollektive Gedächtnis" nach wie vor für eine Erfindung der Memorialisten, die sich über den Common Sense hinwegsetzen. Wer so denkt und argumentiert, verzichtet von vornherein darauf, näher zu untersuchen, wie kleinere oder größere Gruppen und Institutionen wie Familien, Firmen, Veteranenverbände, Schulklassen, Fußballvereine, Parteien, Regionen, Städte bis hin zu Nationen und Religionsgemeinschaften "sich ein Gedächtnis machen" und welche Funktionen dies hat.

Hier wird ein spezifisches Vergangenheitswissen untereinander kommuniziert, gemeinsam gepflegt und zu gegebenen Anlässen wieder aufgerufen. Von "Gedächtnis" ist in diesem Fall die Rede, weil dieses Wissen individuelle Aneignung erfordert und die Teilhabe an einer gemeinsamen Identität bestätigt. Solche gemeinsame Erinnerung an Dinge, die man selbst nicht erlebt zu haben braucht, um sie ab und zu wieder vergegenwärtigen zu können, erweitert das individuelle Gedächtnis um eine nicht zu unterschätzende Dimension. Denn wir sind nicht nur Individuen, die sich von allen anderen Menschen durch ihr verkörpertes Gedächtnis kategorisch unterscheiden, sondern wir partizipieren auch an kollektiven Identitäten durch selbst gewählte oder vorgefundene Mitgliedschaften. Eine dieser Mitgliedschaften ist die Kultur, die nicht durch Gene, sondern durch Symbole reproduziert wird, weshalb die Semiotiker Juri Lotman und Boris Uspenski sie als das "nicht vererbbare Gedächtnis eines Kollektivs" definiert haben. Wer jedoch darauf besteht, dass nur selbst Erlebtes sich in einem individuellen Gedächtnis abspeichert, schließt die Möglichkeit einer Erinnerungskultur von vornherein aus.

Zweitens: Erinnern ist nicht per se etwas Gutes

Erinnern wird immer wieder als ein kulturelles Gut und Heilmittel dargestellt, das die Wiederholung von Gewalttaten unterbindet. Tatsächlich aber ist es gerade die Erinnerung, die auch Ressentiments nährt und destruktive Energien in den Köpfen der Beteiligten aufrechterhält. Aus dieser Prämisse ergibt sich für manche die notwendige Folgerung: Wenn Erinnern Hass und Rache in Gang hält, kann Vergessen entlasten, Konfliktparteien zur Ruhe bringen und eine überlebenswichtige Phase der Reintegration einleiten. Vergessen in diesem Sinne bedeutet: ein Ende der Beschuldigungen; man darf das Unrecht und Leid, das andere einem zugefügt haben, fortan nicht mehr öffentlich zur Sprache bringen. Auf diese Weise kann der Gewaltzyklus unterbrochen werden. Schon in einem Historiendrama Shakespeares heißt es in diesem Sinne: "Forget, forgive; conclude and be agreed!" In einem Buch hat der Althistoriker Christian Meier kürzlich das Lob des Vergessens gesungen, indem er darstellte, wie seit der Antike die Devise "Vergessen und Vergeben" nach Bürgerkriegen praktiziert worden ist und dabei wiederholt eine schnelle politische und soziale Integration befördert hat. Durch gemeinsames Vergessen, so hoffte auch Winston Churchill in einer Rede im Jahre 1946, kann der Konfliktstoff zwischen den ehemaligen Fronten effektiv neutralisiert werden: "Wenn Europa von endlosem Unheil und endgültigem Untergang gerettet werden soll, müssen wir es auf einen Akt des Glaubens an die europäische Familie und einen Akt des Vergessens aller Verbrechen und Irrtümer der Vergangenheit gründen."

Fünf Jahre nach Churchills Rede mit seinem Plädoyer für das Vergessen publizierte Hannah Arendt ihr Buch "The Origins of Totalitarianism" (deutsch: Die Ursprünge totalitärer Herrschaft). Im Vorwort schrieb sie einige Sätze, die die Prinzipien der neuen Erinnerungskultur vorwegnahmen: "Wir können es uns nicht mehr leisten, nur das Gute in der Vergangenheit auszuwählen und als unser Erbe anzunehmen, während wir das Schlechte einfach ignorieren und es als totes Gewicht ansehen, das die Zeit von selbst im allgemeinen Vergessen begraben wird." Die traumatische Vergangenheit des Jahrhunderts der Gewalt, so diese hellsichtige Cassandra, wird sich nicht mehr von selbst auflösen, sondern umgekehrt noch viel retrospektive Aufmerksamkeit erfordern: "Wir müssen uns der Vergangenheit stellen und das Gewicht tragen, das uns unser Jahrhundert auferlegt hat." Das bedeutet, dass die Vergangenheit inzwischen nicht mehr nur als ein "totes Gewicht" begriffen werden kann, sondern auch als das Gewicht der Toten und des an ihnen begangenen Unrechts, das noch Ansprüche an die Gegenwart stellt.

Drittens: Erinnern bedeutet Vergangenheitsfixierung und verstellt die Zukunft

Manche wehren sich gegen neue Gedenktafeln, weil "der Erkenntniswert des einzelnen Falles inzwischen gegen null geht", so der Sozialpsychologe Harald Welzer. Das Erinnern an den Holocaust und das Gedenken der Opfer sei längst zu einer Selbstverständlichkeit geworden, deshalb schlägt er vor, die Erinnerung als abgeschlossen zu betrachten und zu neuen Aufgaben überzugehen, die die Bewältigung und Gestaltung der Zukunft betreffen, zumal sich eine "Zivilgeschichte der Zukunft nicht um eine negative Geschichte zentrieren darf, sondern um die Möglichkeiten gelingenden und glücklichen Zusammenlebens". Eine hypertrophe Erinnerungskultur, so die Sorge, verdränge unsere Visionen von Fortschritt und Zukunft. Im selben Maß, wie sich die Vergangenheitsbezogenheit ausgeweitet habe, sei der Zukunftshorizont geschrumpft.

Es ist absolut richtig, vor einer Fixierung auf eine ausschließlich durch Schuld, Verbrechen oder Traumata definierte Vergangenheit zu warnen und daneben auch positive Bezugspunkte stark zu machen. Greift aber, so muss man hier weiter fragen, der als selbstverständlich unterstellte Gegensatz zwischen Vergangenheit und Zukunft überhaupt noch? Die europäische Erinnerungskultur zeigt, dass sich dieses starre Zeitverhältnis längst verschoben hat, denn in diesem Fall geht es, wie die Erklärung zum Friedensnobelpreis 2012 unterstreicht, ja gerade um die Verknüpfung einer vergangenen Gewaltgeschichte mit einer auf friedliche nachbarschaftliche Beziehungen ausgerichteten Zukunft. Deshalb lässt Europa diese Vergangenheit nicht mehr einfach hinter sich, sondern hat aus ihr seine zivilgesellschaftliche Orientierung an den Menschenrechten herausdestilliert. Wer Erinnerung mit Vergangenheitsfixierung gleichsetzt, übersieht ihr verwandelndes und zukunftsweisendes Potenzial, das heute weltweit immer öfter in sogenannten Transitionsprozessen zum Tragen kommt, in denen sich autokratische Staaten in Demokratien transformieren.

Viertens: Die Erinnerungskultur verhindert die Verwandlung in eine Immigrationsgesellschaft

Die Erinnerung an Deutschlands NS-Vergangenheit ist seit den 1990er-Jahren zu einem obligatorischen Bestandteil des nationalen Gedächtnisses geworden. Als um das Jahr 2000 die Diskussion um Deutschlands Status als Einwanderungsland begann, stellten sich neue Herausforderungen an das nationale Selbstbild und seine Geschichte: Es galt, das nationale Narrativ zugunsten eines neuen pluralistischen Selbstbildes umzubauen, in dem auch die Geschichten der Immigranten anerkannt wurden und Platz finden konnten.

Auf die Problematik des ethnischen Charakters des nationalen Gedächtnisses der Deutschen hat der Historiker Dan Diner hingewiesen: "Als deutsch gilt, wer seine Zugehörigkeit zur Nation durch eine Abkehr von der Nazivergangenheit definiert. Ein deutscher Bürger türkischer Herkunft hat es da schwer, eine volle Mitgliedschaft zu einem solchen Kollektiv zu erwerben. Er kann in das gemeinsame 'Wir' mit Verweis auf die kontaminierte Vergangenheit nicht einsteigen."

Werden damit diejenigen, die keine deutsche Familiengeschichten haben, von einem relevanten Bezug zur deutschen Geschichte ausgeschlossen? Ganz offensichtlich können Reue und Schuldbewusstsein nicht die obligatorische Form ihrer Partizipationsmöglichkeit sein. Das gilt aber auch längst für die dritte und weitere Generationen, deren Bezug zur NS-Vergangenheit immer vermittelt - sprich: von Medien geformt ist. An die Stelle von Bußfertigkeit und Sündenstolz sind ein allgemeines Wissen um Verbrechen in ihrem historischen Zusammenhang und die Verantwortung in einer opferorientierten und menschenrechtsbasierten Erinnerungskultur getreten. Diese Erinnerungspädagogik, die mit keinem persönlichen Schuldaffekt mehr verbunden ist, lässt sich gleichermaßen an nachfolgende Generationen deutscher und anderer Herkunft richten. Migranten finden ohnehin ihre eigenen Wege zurHolocaust-Erinnerung. Viele von ihnen identifizieren sich mit den diskriminierten und ausgegrenzten jüdischen Opfern. Sie können aber zum Beispiel auch stolz darauf sein, der Türkei als einer Helfernation anzugehören, die den aus Deutschland fliehenden Juden Asyl gewährt hat.

Fünftens: Die Erinnerungskultur ist eine deutsche Obsession

Seit einigen Jahren wird den Deutschen von der Außenwelt bescheinigt, dass sie etwas gut gemacht haben, und das ist der Aufbau ihrer Erinnerungskultur. Der englische Historiker Timothy Garton Ash sprach von einer deutschen DIN-Norm des Erinnerns, in Russland ist vom "German model" die Rede, und von dem amerikanischen Politologen John Torpey, der Grundlegendes zum Thema Wahrheitskommissionen und politischer Systemwandel veröffentlicht hat, stammt der Satz: "We are all Germans now!"

Sind die Deutschen also Weltmeister im Erinnern? Wenn ihnen dieser absurde Titel zukommt, dann nur, weil sie zuvor Weltmeister im Morden waren. Es führt kein Weg daran vorbei, dass es eine deutsche Obsession war, Millionen von Männern und Frauen, Kindern und alten Menschen mit bürokratischer Akribie durch Hunger, Arbeit, Folter, Erschießung und Vergasung aus keinem anderen Grund umzubringen als dem, dass sie einer anderen "Rasse" angehörten.

Die Kritiker fragen heute: Ist die deutsche Erinnerungskultur eine versteckte Fortsetzung deutscher Hybris? Und sind die Deutschen also eine "vergangenheitsabhängig anhaltend verwirrte Nation", wie Hermann Lübbe einmal geschrieben hat?

Wenn wir uns in der Welt umsehen, können wir schnell feststellen, dass die neue, auf einer ethischen Prämisse begründete Erinnerungskultur längst kein deutscher Sonderweg beziehungsweise eine deutsche Obsession mehr ist. Die Prämisse, nicht nur die eigenen Helden und Opfer in den Mittelpunkt des Gedenkens zu stellen, sondern auch das Leid der Opfer der eigenen Politik anzuerkennen, findet inzwischen auch außerhalb Europas weltweite Verbreitung - bis nach Australien und Kanada, wo gegenwärtig die eigene Kolonialgeschichte auch aus der Perspektive der indigenen Bevölkerung Teil des nationalen Narrativs wird.

Im Rahmen dieses Werte- und Gesinnungswandels einer "Politik der Reue" sind Staaten inzwischen immer öfter dazu bereit, das Unrecht, das sie selbst in der Geschichte verübt haben, anzuerkennen, anstatt, wie bisher üblich, alles, was das positive nationale Selbstbild infrage stellen könnte, zu verleugnen oder mit Schweigen zu übergehen. Diese ältere Form der Geschichtspolitik ist nach wie vor weit verbreitet; man denke nur an Staaten wie Russland, wo Stalin zum zentralen Helden und Popstar avancierte, oder Japan, wo der eigene Heldenmythos ebenfalls tief verankert ist, aber auch an so unterschiedliche Länder wie China und die USA, die sich auf ihre Weise erfolgreich dem ethischen Anspruch der Erinnerungskultur widersetzen. Diesen ins-trumentellen und selektiven Gebrauch von Vergangenheit, der der Erhaltung von Macht dient und ein positives Selbstbild stützt, hat es schon immer gegeben und wird es auch weiter geben. All das ist keineswegs vergangen, sondern bleibt, wie wir täglich in der Zeitung lesen können, beunruhigend aktuell.

Neu ist demgegenüber eine ethische Prämisse, die das Erinnern an den universalistischen Wert der Menschenrechte bindet und damit der Verschränkung von Vergangenheit und Gegenwart eine ganz neue Qualität gibt. Diese empathische Übernahme einer Opferperspektive durch die Täter oder Sieger der Geschichte ist ein absolutes Novum. Im Kern geht es dabei nämlich gerade nicht mehr vorrangig um die stets lautstarken Ansprüche der Gegenwart, sondern um die noch kaum gehörten Stimmen der Opfer, die die anhaltende negative Wirkung "historischer Wunden" bezeugen und die Anerkennung einer noch unerledigten Vergangenheit einklagen. Kontexte sind schwerwiegende Menschheitsverbrechen in der Geschichte, in deren Folge sich das Leiden der Opfer mit der Zeit nicht einfach aufgelöst, sondern in einen Anspruch verwandelt hat, der die Gegenwart heimsucht und auf Anerkennung, Wiedergutmachung oder Erinnern harrt. Johan Huizinga hatte diese Dimension im Sinn, als er schrieb: "Geschichte ist die geistige Form, in der eine Gesellschaft sich Rechenschaft von ihrer Vergangenheit ablegt." Sich an etwas, das man lieber vergessen möchte, zu erinnern, entspricht keinem anthropologischen oder identitätssichernden Bedürfnis und macht deshalb den ethischen Charakter dieses Vergangenheitsbezugs aus. Seither ist - auch außerhalb von Deutschland - Erinnerung mehr als nur ein Medium der individuellen und kollektiven Selbstbestätigung; sie leitet einen schwierigen Prozess der Selbstkritik ein und kann mithelfen, im Rahmen dialogischer, verknüpfter und transnationaler Gedächtnisse die Würde entrechteter Gruppen wiederherzustellen und soziales Vertrauen zu stärken.

Der letzte Staatspräsident der DDR, Erich Honecker, pflegte seine öffentlichen Reden mit der Parole abzuschließen: "Vorwärts immer - rückwärts nimmer!" Diese Zuversicht, dass man auf dem Weg in die Zukunft die Vergangenheit hinter sich lassen kann, darf und muss, galt als Credo der Modernisierung diesseits und jenseits der Mauer. Das Veto gegen diese Zeitorientierung hat Elias Canetti in einem prägnanten Satz formuliert: "Vorbei ist nicht vorüber." Mit dieser Überzeugung beginnt eine neue Zeitrechnung im Rahmen der Erinnerungskultur.



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