Bilaterale Kulturbeziehungen

Gudrun Czekalla

Ganz oben. Die nordischen Länder (Ausgabe I/2008)


2008 jährt sich zum 50. Mal der Jahrestag der Gründung des Deutschen Historischen Instituts (DHI) in Paris. Aus diesem Anlass wird das DHI eine Institutsgeschichte herausgeben, die in drei Kolloquien vorbereitet werden soll. Das erste Kolloquium fand 2005 statt und wird im vorliegenden Band dokumentiert. Hans Manfred Bock führt grundlegend in das Thema transnationaler Kulturbeziehungen ein. Unter der Kapitelüberschrift „Die Wacht am Rhein“ finden sich unter anderem Artikel zum Bonner Institut für Rheinische Landeskunde, zur Deutschland- und Frankreichforschung in Frankfurt, Köln und Paris sowie zum Centre d’Études Germaniques an der Sorbonne. Kapitel zwei beschäftigt sich mit der Zeit des Zweiten Weltkriegs und geht auf das Deutsche Institut in Paris, den deutschen „Kunstschutz“, das Archivwesen und die französischen Universitäten angesichts der deutschen Besatzung ein. Zu den Wieder- und Neugründungen nach dem Krieg zählen das Goethe-Institut und die DAAD-Außenstelle in Paris, das Institut français in Berlin, das DHI in Paris, das Deutsche Haus in der Cité Universitaire, das Centre Marc Bloch in Berlin und das Projekt der Deutsch-Französischen Hochschule, die in Kapitel drei und vier vorgestellt werden. (Cz)

Deutsch-französische Kultur- und Wissenschaftsbeziehungen im 20. Jahrhundert. Ein institutionengeschichtlicher Ansatz. Hg. von Ulrich Pfeil. München: Oldenbourg Verlag, 2007. 395 Seiten.-französische Kultur- und Wissenschaftsbeziehungen im 20. Jahrhundert.Ein institutionengeschichtlicher Ansatz. Hg. von Ulrich Pfeil. München: Oldenbourg Verlag, 2007. 395 Seiten.



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