Kompromisslose Weltretter

Avishai Margalit

Ganz oben. Die nordischen Länder (Ausgabe I/2008)


In den Zeiten Golda Meirs, der ersten israelischen Premierministerin (1969 bis 1974), galt das bloße Erwähnen eines Staates Palästina schon als Ketzerei, als Hochverrat, mit dem man sich einen Stammplatz im Eissee Cocytus aus Dantes neuntem Höllenkreis für alle Zeiten sicherte. Doch dieser Eissee ist seitdem geschmolzen. Die Idee der Zweistaatlichkeit findet in Israel mittlerweile einen breiten Konsens. Öffentlich wird sie sehr oft vertreten, nur privat glaubt man noch nicht so recht daran.Unsere Ansichten über Politik werden von zwei verschiedenen Vorstellungswelten geprägt, die miteinander konkurrieren. Die eine betrachtet Politik als Ökonomie, die andere versteht Politik als Religion. Die ökonomisch motivierte Politik ist sehr irdisch und gleichsam sehr bodenständig. Ihre Repräsentanten treten weder als Superhelden mit Umhang noch als Heilige in weißen Gewändern in Erscheinung. Nein, sie sehen in ihren grauen Anzügen eher wie Buchhalter aus. Im Gegensatz dazu steht die religiös motivierte Politik. Sie sieht alles furchtbar dramatisch. Sie basiert auf der Einstellung, dass der Staat im Kriegsfall von seinen Bürgern Opfer verlangen kann, nicht zuletzt das Opfer des eigenen Lebens. Die ökonomische Maxime, dass die Politik für die Befriedigung aller Bedürfnisse zuständig ist, gilt für die Vertreter des religiösen Ansatzes nicht. Für sie geht es um Opferbereitschaft. Politik, die von Ideologie genährt wird, ist ein Wirrwarr von Deutungsmustern darüber, was der Gemeinschaft dient, und wie Individuen in ihrer Ausrichtung auf das Geimeinwohl ihrem Leben Sinn geben können. Die dahinterstehende Einstellung findet man sehr gut in den Worten John F. Kennedys ausgedrückt: „Frage nicht, was dein Land für dich tun kann, sondern was du für dein Land tun kannst!“ Es geht also nicht um die Befriedigung des Einzelnen („was dein Land für dich tun kann“), sondern um seine Opferbereitschaft („was du für dein Land tun kannst“). Die meisten von uns sind in beiden politischen Ansätzen gefangen. Wir haben sozusagen eine stereoskopische, eine zweidimensionale Auffassung von Politik: Wir haben erkannt, dass gewisse Ziele besser mit dem einen, andere mit dem anderen Ansatz verfolgt werden. Zu Kriegszeiten behält meist der religiöse, der ideologisch geprägte Ansatz die Oberhand. Liegen die Dinge normal, triumphiert eher die ökonomische Sichtweise. Aber es gibt leider auch diejenigen, denen es gänzlich an dieser Zweidimensionalität, die auch für Tiefenschärfe im Blickfeld sorgt, mangelt. Politische Sektierer sehen die Welt nur mit einem Auge, und zwar mit dem Auge, das Politik als Religion wahrnimmt. Sektierer ordnen sich dieser religiösen Wahrnehmung des Politischen völlig unter, was noch lange nicht bedeutet, dass es sich bei diesen Vertretern notwendigerweise um Gläubige handeln muss. Sie haben nur ihre Sichtweise so weit kultiviert, dass es ihnen schon lange nicht mehr um Kompromisse geht. Ihnen ist ihre eigene Einstellung heilig, und das schließt Kompromissbereitschaft von vornherein aus. Für den Sektierer bedeuten Kompromisse Ausverkauf, Kapitulation, Hochverrat an der eigenen Sache.Sekten sind normalerweise eher klein. Der Anspruch einer Sekte ist diametral dazu aber äußerst groß, um nicht zu sagen größenwahnsinnig. Es geht um nichts weniger als die Rettung der Welt. Wie überbrücken politische Sekten die klaffende Lücke zwischen eigener Anzahl und Anspruch? Recht einfach: Zahlen werden ignoriert. Zahlen interessieren nicht. Sektierer kommen dem Bild von Atlas, dem antiken Helden, der das Gewicht der Welt auf seinen Schultern trägt, ziemlich nahe. Vielleicht reicht nicht einer, um das Gewicht zu tragen, aber vielleicht reicht eine kleine Gruppe. Wenn es nicht um einen göttlichen Auftrag eines einzelnen Helden geht, dann geht es vielleicht um die Bildung einer Elite. Nun gibt es hinsichtlich dieser Elitenbildung wiederum zwei verschiedene Ansätze. Es gibt die Avantgarde und es gibt den Rest, die Nachzügler, die Nachhut. Der Anspruch der Avantgarde, der Vorhut, ist es, unbekanntes Terrain zu betreten. Eine kleine Gruppe Auserwählter kundschaftet das Terrain aus, um es für zukünftig folgende Massen betretbar zu machen. Auch Militäroperationen funktionieren oft nach diesem Muster. Die Gruppe der Aufklärer ist klein, die Heerschar der Armee folgt später. Es liegt an der oben beschriebenen Geringschätzung von Zahlen, dass sich politische Sektierer wenig gewillt zeigen, Kompromisse zu machen. Wenn Zahlen unwichtig sind, ist auch ein Ringen um Kompromisse, ein Werben um Stimmen unwichtig. Kompromisse bedeuten das Abrücken von den eigenen Forderungen. Kompromisse verwässern das eigentliche Anliegen. Ein Kampf für eine Sache, die durch Kompromisse verfälscht wird, lohnt sich in den Augen der Sektierer nicht.Solche Gruppen mögen intern demokratisch strukturiert sein. Die generelle Einstellung ist allerdings sehr undemokratisch, in ihrer elitären Einstellung allen äußeren Einflüssen gegenüber, in ihrer Verweigerungshaltung Kompromissen gegenüber und in ihrer Geringschätzung für Zahlen. In einer Demokratie zählen Zahlen. Man zählt und wird gezählt. In einer Demokratie geht es darum, Mehrheiten zu finden, Bündnisse und Koalitionen zu schmieden. Ohne Kompromisse geht es nicht.Sektierertum hat die Tendenz, unwesentliche Meinungsverschiedenheiten zu einer grundsätzlichen Unvereinbarkeit aufzubauschen. Das ist wie bei Amöben. Obwohl sie nur aus einer Zelle bestehen, schaffen sie es noch, sich zu teilen. In feindlicher Umgebung verwandelt sich die Amöbe in eine Zyste. Um überleben zu können, kapselt sie sich völlig von der Außenwelt ab. In den Augen des Sektierers ist die Welt klar unterteilbar, und zwar in Gut und Böse. Eine Achse des Bösen sozusagen. Der Sektierer glaubt, ein Monopol auf alle Werte innezuhaben. Es gibt keinen Wert außerhalb der Sekte. Trotzdem können Außenseiter für die interne Gruppe von Bedeutung sein. Säkulare Juden beispielsweise haben für die meisten ultraorthodoxen Sektierer keinen Wert an sich. Einen Wert bekommen sie erst, wenn ihre Steuergelder in die Kanäle der ultraorthodoxen Gemeinde fließen.Für den Sektierer, der immer irgendeiner Idee von Reinheit anhängt, gleicht ein Kompromiss einem Akt der Verschmutzung. Einen Kompromiss suchen bedeutet für ihn zunächst, dass er mit Befleckten verhandeln muss. Und das kann nur eine Form der Vermischung bedeuten. Das gleichberechtigte Teilen eines Ortes zum Beispiel kann nur auf eine Vermischung oder Verschmutzung hinauslaufen. Man betrachte nur die Teilung der Geburtsstätte des Hindugottes Rama und der Baburmoschee. Oder den von Juden wie Moslems gleichermaßen beanspruchten Tempelberg. Für die jeweiligen Anhänger dieser Religionen mag eine Vermischung keine Rolle spielen. Für den Sekretär der Vishwa Hindu Parishad (VHP) oder für die Loyalisten des Tempelbergs ist eine Kompromissfindung wirklich kein Thema. Von Verhandlungen ganz zu schweigen. Man kann es auch so sagen: Der Sektierer verfolgt eine Taktik der Spaltung und Säuberung, um die Dinge rein zu halten. Das Gegenteil von rein ist dreckig. Ein Sektierer träumt von einer Welt ohne Dreck. Kompromisse aber sind Teil und Symptom einer dreckigen Welt.
Ich wuchs in einer Gesellschaft auf, die in diverse Sektoren, gewissermaßen in Blöcke, unterteilt war. Ich wurde im Sektor der Arbeiterbewegung geboren. Israel bestand schon vor der Staatsgründung aus vielerlei Blöcken, eine Unterteilung, die sich über die frühen Jahre des Staates Israel hinzog. Es gab den bürgerlichen Block, den religiösen und den ultrareligiösen Block. Der mächtigste Block war jedoch der der Arbeiterbewegung. All diese Blöcke waren ihrerseits noch in weitere Teilbereiche unterteilt. Wir lasen die Zeitung unseres Blocks, wir gingen in die Schule unseres Blocks. Die Jugendgruppen, Sportvereine, Lieder und Ferienziele waren von unserem Sektor geprägt. Unsere Nachbarschaft, unsere Kleidung und Ausstaffierung waren sektoriell, ebenso wie Theater, Kino und Restaurant. Alle Aufgaben, die normalerweise von einem Wohlfahrtsstaat geleistet werden, wie Gesundheit oder Bildung, lagen in der Verantwortung der Blöcke. Diese Blockbildung umfasste das gesamte Leben. Ging es beispielsweise darum, eine israelische Nationalmannschaft aufzustellen, schickte der Arbeiterblock fünf Spieler von Hapoel, der bürgerliche Block schickte fünf Spieler von Maccabi, und der ultrareligiöse Block schickte einen Spieler von Betar. In einer sektoriellen Gesellschaft geht es in erster Linie um Zugehörigkeit, Verdienste sind nachrangig.
Jeder dieser Blöcke meiner Kindheit hatte natürlich eine Vision, was für das Gemeinwohl aller das Richtige sein musste. Innerhalb dieser Nation von Blöcken gab es also einen Wettstreit der jeweiligen Auffassungen und Lebensstile. Zusammengehalten wurde diese Gesellschaft von einer einzigen Idee: der Idee des Zusammenlebens. Diese Idee schützte uns vor gewalttätigen sektiererischen Auseinandersetzungen untereinander. Sie basierte auf einem vagen, nichtsdestotrotz starken jüdischen Solidaritätsgefühl und auf dem vereinenden zionistischen Thema, dem gemeinsamen Wunsch nach einer gesamtjüdischen Nation.Sektenmitglieder wie Blockvertreter kennen meistens nur eine gültige Betrachtungsweise der Welt. Diese Betrachtungsweise und die daraus folgenden Handlungen lassen sich unter einem Motto zusammenfassen: Nimm es oder lass es. Im Gegensatz zum Sektierer liegt dem Vertreter eines Blockes aber sehr daran, den Rahmen zu wahren. Das bedeutet, dass er, wenn auch zähneknirschend, Kompromisse eingeht, Kompromisse, die der Sektierer grundweg ablehnen würde. Der Sektierer fühlt keinerlei Verpflichtung. Er sieht es nicht ein, Kompromisse einzugehen, nur um gewisse gemeinsame Lebensformen aufrechtzuerhalten. Der Sektierer wird vielleicht zum Teilen eines öffentlichen Ortes gezwungen. Mit einem Kompromiss hat das aber nichts zu tun. Noch ein Unterschied: Der Angehörige eines Blockes interessiert sich für Zahlen. Er macht Angebote und teilt die Ergebnisse dem eigenen Block mit. Eine Empfänglichkeit für Zahlen ist eine gute Voraussetzung für Kompromisse. Die Blockbewegungen fühlen sich ihren eigenen Mitgliedern gegenüber verantwortlich. Deshalb müssen sie auch gegen ihren Instinkt Kompromisse suchen. Bei Bewegungen, wie der palästinensichen Hamas, der libanesischen Hisbollah oder der israelischen Sephardim der Shas-Partei handelt es sich eher um Blöcke als um Sekten. In Krisenzeiten, die von schwachen und korrupten Regierungen verschuldet werden, verwandeln sich diese Blöcke aber sehr rasch in sektiererische Bewegungen.Seit dem Zweiten Weltkrieg hat es fünfmal so viele Bürgerkriege wie zwischenstaatliche Kriege gegeben. Bürgerkriege sind meist sehr erbittert geführte Kriege. Dauert ein Krieg zwischen Staaten in der Regel weniger als drei Monate, kann sich ein Bürgerkrieg über sechs Jahre hinziehen. Die Anzahl der Kriegstoten eines Bürgerkriegs ist etwa fünfmal so hoch wie bei einem Krieg zwischen Nationen. Manche dieser Bürgerkriege kann man als sektiererische Kriege bezeichnen: Das gilt für den Krieg zwischen Protestanten und Katholiken in Nordirland, den Krieg zwischen den griechisch- und den türkischstämmigen Einwohnern Zyperns und den zwischen Schiiten und Sunniten im Irak. Typische Bürgerkriege allesamt.Sektiererische Kriege sind Bürgerkriege, aber nicht jeder Bürgerkrieg wird von Sektierern geführt. Von sektiererischen Kriegen kann man erst sprechen, wenn es eine religiöse Dimension gibt. Für das Begreifen von Bürgerkriegen ist nicht so wichtig, ob es in dem Konflikt tatsächlich um Religion geht. Wichtig ist vielmehr, ob die Konfliktparteien von einer religiösen Politikwahrnehmung geleitet werden.Ein Bürgerkrieg unter Angehörigen einer Glaubensgemeinschaft gilt als schreckliche Sünde. Im Islam nennt man eine solche Auseinandersetzung eine Fitna (ein innerer Zwist), die innerhalb einer Umma (der Glaubensgemeinschaft) stattfindet. Der erste islamische Bürgerkrieg, der zur Abspaltung der Schiiten von den Sunniten führte, gilt als erste und größte Fitna. Für Moslems, besonders für die Sunniten, stellt die islamische Fitna den ultimativen Horror dar. Sektierertum am Rande des Wahnsinns. Viele Palästinenser sehen in den jüngsten Auseinandersetzungen zwischen der Hamas und der Fatah einen Fall von tragischer Fitna. Schuld an dieser Fitna ist nach palästinensischer Meinung natürlich die Aggression Israels gegenüber den Palästinensern. Die innere Zerissenheit wird dennoch als Fall von Fitna gesehen. So beschuldigen sich die beiden Parteien gegenseitig, eine große Sünde zu begehen. Die Auseinandersetzungen innerhalb des Volks der Palästinenser werden aufseiten der Juden von einer zunehmenden Angst vor einem innerisraelischen Bürgerkrieg begleitet. Ein Kompromiss mit den Palästinensern könnte nämlich zu innerjüdischen Auseinandersetzungen führen. Was für die Moslems der Schrecken der ersten Fitna ist, ist für die Juden der Krieg der Zeloten, der Eiferer zur Zeit der römischen Herrschaft. Juden nennen solche inneren Auseinandersetzungen „Milkemet ahkeim“, Bruderkrieg. Die jüdischen Siedler in den besetzten Gebieten schwanken zwischen beiden Positionen, zwischen Sektierertum und Sektorialismus, zwischen Sekte und Block. Der Testfall wird eintreten, wenn die Siedler von der Regierung mit dem Mehrheitsbeschluss des Parlaments aufgefordert werden, ihre Siedlungen im Zuge der Verständigung mit den Palästinensern aufzugeben. Werden sich die Siedler zu einem Bürgerkrieg entschließen, sich mit Gewalt gegen die Entscheidung stemmen oder werden sie es bei lautstarken Protesten belassen? Die Vertreter eines Blocks werden vehement protestieren, aber nicht zu den Waffen greifen. Sie folgen der allumfassenden Vision des Zusammenlebens und schrecken vor militärischen Auseinandersetzungen mit der Mehrheit zurück. Die Sektierer unter den Siedlern werden sich aber mit allen Mitteln gegen die Evakuierung stellen und dafür auch das Risiko eines Bürgerkriegs in Kauf nehmen. Während der Evakuierung des Gazastreifens behielten die Sektorialisten die Oberhand. Aber die West Bank ist ein anderes Terrain. Die fanatischen Sektierer bekommen vonseiten junger Siedler deutlich Zulauf.Beide Gruppen aber, Sektorialisten wie Sektierer, bekräftigen ihren Willen zum Bürgerkrieg, um die Mitte der israelischen Gesellschaft ins Visier zu nehmen. Sie vermuten, dass die Gemäßigten, die einer Verständigung mit den Palästinensern zustimmen, von ihrer Position abrücken, sollte am Ende der Zustimmung ein Bürgerkrieg drohen. Sie gehen davon aus, dass Juden lieber gegen Araber kämpfen als gegen andere Juden. Sie müssen der Mehrheit also nur ihre Konfliktbereitschaft deutlich machen, um eine militärische Auseinandersetzung zu vermeiden.Die augenblicklichen Bemühungen um Frieden zwischen Israelis und Palästinensern stehen doppelt unter Druck. Sie werden belastet von der palästinensischen Fitna, der Drohung, die Hamas könnte eine Verständigung mit Israel ablehnen, und der israelischen Angst vor einem Bruderkrieg, wenn die Siedler erreichte Einigungen zurückweisen. Um unter diesen Umständen von einem schnellen Kompromiss auszugehen, braucht es einen wirklich festen und starken Glauben.

Aus dem Englischen von René Hamann

Der vorliegende Text basiert auf Avishai Margalits „Irving Howe
Memorial Lecture“ an der City University of New York, die er außerdem auf einer Tagung des Exzellenzclusters „Kulturelle Grundlagen von Integration“ an der Universität Konstanz hielt. Die ungekürzte Fassung erscheint in der nächsten Ausgabe des „Dissent Magazine“, New York.



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