Spiele am Strand

Frauen, wie geht's? (Ausgabe IV/2007)


Russland hat seinen koreanischen Kontrahenten mit finanziellem Einsatz und Sportdiplomatie bezwungen, hat IOC-Mitglieder besänftigt und das Beste aus Putins enormer politischer Schlagkraft und Gazproms finanziellem Beistand gemacht. (…) Um die zunehmend raue und unerbittliche internationalen Wirklichkeit besser zu meistern, müssen zwischenstaatliche Diplomatie und auswärtige Politik gestärkt werden.
THE KOREA TIMES (Seoul) vom 05.07.2007

Eine Abstimmung kann man sich künftig sparen. Kampagnen ebenfalls. Wer an den Olympischen Spielen interessiert ist, muss nur einfach eine Summe nennen.
Jens Weinreich in BERLINER ZEITUNG (Berlin) vom 06.07.2004

Diese Wahl verändert das Modell der Austragungsorte. Künftig ist es nicht mehr notwendig, den Schnee nahebei zu haben, um Winterspiele auszurichten. Für die nächsten könnten sich auch Málaga oder Almería bewerben (...). Oder Barcelona, das dank der nahen Pyrenäen zur ersten Stadt werden könnte, die sowohl Sommer- als auch Winterspiele austrägt.
Juan Mora in AS (Madrid) vom 06.07.2007

Es war wohl auch ein bisschen arg naiv zu glauben, man könne in einer globalisierten Sportökonomie mit so etwas wie dem olympischen Gedanken allein punkten. Das Salzburg-Konzept von authentischen und überschaubareren Spielen war aus finanzieller Not geboren und vielleicht auch gut gemeint. Mehr nicht.
Thomas Neuhold in DER STANDARD (Wien) vom 04.07.2007

Das letzte Mal hat unser Land so gejubelt, als Gagarin in den Weltraum flog.
KOMSOMOLSKAJA PRAWDA (Moskau) vom 06.07.2007



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