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Endlich! (Ausgabe I/2020)

Editorial

von Jenny Friedrich-Freksa

Der französische Schauspieler und Chansonnier Maurice Chevalier hat es mal so ausgedrückt: „Wenn du an die Alternative zum Altwerden denkst, ist es gar nicht mehr so schlimm.” 

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Das Paradies der anderen (Ausgabe IV/2019)

Editorial

von Jenny Friedrich-Freksa

Vor einigen Jahren war ich einmal auf den Malediven, und was ich dort begriff, war, dass es eine Welt über und eine zweite unter dem Meeresspiegel gibt.

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Nonstop (Ausgabe III/2019)

Editorial

von Jenny Friedrich-Freksa

Alles dreht sich, alles bewegt sich: Noch nie waren permanent so viele Güter und Menschen unterwegs wie heute

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Schuld (Ausgabe II/2019)

Editorial

von Jenny Friedrich-Freksa

Schuld. Dieses kurze Wort klingt so schwer, als laste alles Böse der Welt auf ihm. Es steht für eine Sache, die ein einzelner Mensch auf sich lädt, wenn er sich...

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Das ärmste Land, das reichste Land (Ausgabe III+IV/2018)

Editorial

Jenny Friedrich-Freksa

Vor wenigen Jahrzehnten noch zogen in Katar Beduinen mit ihren Tieren durch die Wüste. Heute ist das Emirat das reichste Land der Welt. Die Menschen leben in Villen und Hochhäusern. In Doha zeigt sich, was man mit viel Geld alles bauen kann: prestigeträchtige Sportstadien, prächtige Museen und Bibliotheken. Seinen Reichtum verdankt Katar riesigen Vorkommen an Erdöl und Erdgas. Der Herrscher des Landes, Scheich Tamim bin Hamad Al Thani, ist klug genug, sein Volk an diesem Vermögen teilhaben zu lassen. Wer einen katarischen Pass besitzt, dem geht es gut. Doch sind dies nur etwa zwölf Prozent der 2,8 Millionen Menschen, die tatsächlich in Katar leben.

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Helden (Ausgabe II/2018)

Editorial

Dilek Güngör

Hat man uns nicht von klein auf gesagt, wir sollten selbst denken? Selbst entscheiden und nicht auf die anderen schauen? Keiner will ein Nachahmer sein, also tun wir so, als blickten wir nicht nach links und nicht nach rechts. Gaukeln uns und allen anderen vor, wir wüssten, was zu tun sei. Dabei halten wir uns an das, was unsere Freunde mögen, und an die, die so leben wie wir.  Noch viel mehr schätzen wir das, was jenen etwas gilt, die wir bewundern. Anderntags lehnen wir ab, wofür sie sich begeistern, manchmal einzig aus dem Grund, weil sie es hochhalten. Und verkaufen es als eigene Haltung.

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Erde, wie geht's? (Ausgabe I/2018)

Editorial

Jenny Friedrich-Freksa

Stürme fegen über’s Land. Ist das schon Klimawandel oder einfach nur Wind? Schwer zu sagen. Andere Entwicklungen sind eindeutig, etwa das enorme Artensterben, das derzeit stattfindet: Tiere verschwinden. Überall auf der Welt und für immer. Vom Nördlichen Breitmaulnashorn gibt es noch genau drei Exemplare weltweit. Andere Tiere profitieren von wärmeren Temperaturen und fehlenden Feinden und breiten sich schnell und flächendeckend aus, wie die Rippenqualle aus den USA. Auch manche Pflanzen gedeihen hervorragend. Exportiert aus ihrer ursprünglichen Heimat und anderswo neu angesiedelt, sind sie eine Art Globalisierungsgewinner. So etwa die Australische Akazie, die heute in Südafrika heimischen Tieren und Pflanzen enorm schadet, indem sie mit ihrer mächtigen Krone weite Flächen komplett verschattet.

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Une Grande Nation (Ausgabe IV/2017)

Editorial

Jenny Friedrich-Freksa

Sie sind wieder auf der Straße: Zehntausende Franzosen protestieren dieser Tage gegen Emmanuel Macrons Arbeitsmarktreformen. Von Deutschland aus schaut

man oft etwas amüsiert auf den ungebrochenen Streikwillen der Franzosen. Doch die Frage, ob das Land den Reformkurs seines Präsidenten mitträgt, wird in den nächsten Monaten entscheidend für Macron sein. Er, der die hohe Arbeitslosigkeit im Land bekämpfen will, macht unternehmerfreundliche Politik. Seine Umfragewerte sinken rasant, ein Schicksal, das viele Reformer ereilt.

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Raum für Experimente (Ausgabe III/2017)

Editorial

Jenny Friedrich-Freksa

Je komplizierter die Welt, umso größer unsere Sehnsucht, sie durch sinnvolles Handeln zu verändern. Dabei mangelt es nicht an guten Ideen, aber an ihrer Umsetzung. Uns interessiert in diesem Heft die Frage, wovon es abhängt, ob Innovationen alltagstauglich werden, wann eine abstrakte Idee zum Pilotprojekt wird und ein Pilotprojekt zur Realität. Wie gelingen Erneuerungsprozesse und woran scheitern sie?

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Breaking News (Ausgabe II/2017)

Editorial

Jenny Friedrich-Freksa

Früher funktionierten Medien sehr einfach: Es gab Sender und Empfänger. Die Sender schickten Botschaften, Nachrichten, Informationen. Die Empfänger lasen und hörten sie. Heute ist das anders: Mithilfe digitaler Technik und sozialer Netzwerke kann heute jeder Sender sein, Informationen vervielfältigen und seine Meinung einem großen Publikum mitteilen. Journalisten, die früher Ereignisse filterten und so entschieden, was in die Öffentlichkeit gelangte und was nicht, verlieren kommunikativen Einfluss. Gleichzeitig wird die freie Presse von autoritären Staatschefs massiv bedroht. In den USA schließt Donald Trump Medienvertreter von Presseterminen im Weißen Haus aus. In der Türkei sitzen über 150 Journalisten im Gefängnis, sogar ein Korrespondent der deutschen Zeitung Die Welt, Deniz Yücel, wurde in das Hochsicherheitsgefängnis von Silivri gesteckt, Präsident Erdogan nannte ihn einen „deutschen Spion“.

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