Die Stadt war leer

Eine literarische und visuelle Reise

 


Im März 2020 war die Welt gerade geschlossen: Es gab massive Lockdowns in vielen Ländern. So beschlossen wir, ausnahmsweise nicht einfach über Kulturaustausch zu berichten, sondern selbst zu einem Kulturaustausch-Projekt zu werden. In einer Krisensituation, in der Staaten begannen, sich voneinander abzuschotten, wollten wir eine erzählerische Verbindung über Kontinente hinweg schaffen: mit einer Geschichte, die um die Welt geht. Und so luden wir acht Schriftstellerinnen und Schriftsteller ein, gemeinsam eine Erzählung zu verfassen. Vorgegeben war nur der erste Satz: „Die Stadt war leer.“

Von da an entfaltete sich eine Geschichte: von Serhij Zhadan in der Ukraine über Mathias Énard in Frankreich zu Tope Folarin in den USA, weiter zu Glenn Diaz auf den Philippinen, Patricia Grace in Neuseeland, Yvonne Owuor in Kenia und Claudia Piñeiro in Argentinien bis hin zu Ben Okri in Großbritannien. Sie erzählt von einer vergangenen Katastrophe, die ihre Fühler weit in die Zukunft streckt. Und in der immer wieder unsere Gegenwart aufblitzt. (Illustrationen von Elisabeth Moch)

 

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Die Stadt war leer

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